Planetarische Nebel

Sonstige

CRL 2688

Cyg

21h02m18s

+36°41'37"

Größe 0,5' x 0,2'

Gesamthelligkeit 12m0

Helligkeit ZS --

Egg-Nebula - der hellste proto-planetarische Nebel - er erinnert visuell stark an den berühmten Minkowski 1-92 - erst 1974 wurde die Natur der zuvor von Zwicky als Galaxie katalogisierten IR-Quelle entschlüsselt - berühmt geworden ist der Nebel durch die starke Polarisation des Nebelbildes - der Eiernebel ist einer der am besten studierten bipolaren protoplanetarischen Nebel und durch die recht hohe Flächenhelligkeit selbst für kleinere Teleskope oder aufgehellten Himmel ein dankbares Objekt - der Proto-PN erfordert möglichst hohe Vergrößerungen, aber keine Filter

3" Refraktor - Beobachtung bei Vollmond - Vergrößerungen von 25-fach bis 60-fach mit UHC-Filter benutzt, aber keine Sichtung

4" Spiegel - Beobachtung bei 70% Mondschein - bei 80-fach recht klein, aber hell, indirekt gut erkennbar - auf den ersten Blick ist nur der helle stellare Zentralbereich sichtbar, bei genauerem Hinsehen dann wirkt der PN länglich

8" Spiegel - bei 100-fach direkt gerade noch erkennbar -  länglich mit sehr hellem fast stellarem Zentrum

10" Spiegel - schon in der Übersichtsvergrößerung als ein heller nahezu stellarer Nebel sichtbar - bei 130-fach erscheint der Nebel länglich, eine Hälfte deutlich heller und mit einer stellaren Aufhellung - bei 210-fach wird der Nebel indirekt durch ein schmales "Dunkelband" in zwei Teile getrennt, ein deutlich hellerer und besser abgegrenzter nördlicher Teil mit der stellaren

Aufhellung, die in Richtung Süden verschoben ist - der südliche Teil wirkt diffuser und zur Mitte leicht heller - bei 280-fach wird die dunkle Teilung dann knapp direkt sichtbar und beide Teile sind nun deutlich voneinander getrennt - der südliche Teil wirkt dann auch etwas länger und schmaler

12" Spiegel - bei 40-fach ist schon ohne Filter eine leichte blassgrüne Aufhellung erkennbar - Filter wirken nicht - bei 240-fach wird eine eigentümlich längliche Form sichtbar - Beobachtung wiederholen und mehr Zeit nehmen nächstes Mal

CRL 2688

DdDM 1

Her

16h40m18s

+38°42'20"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 13m3

Helligkeit ZS 15m5

Dolidze-Dzimshelejshvili 1 - dieser unauffällige aber morphologisch dennoch sehr interessante PN steht 33' südwestlich des 3m5 hellen Sterns η Her - DdDM 1 ist einer der seltenen PN im galaktischen Halo - er und er steht für dies Objektklasse ungewöhnlich weit entfernt von uns und könnte sogar extragalaktischen Ursprungs sein, denn die chemische Zusammensetzung gleicht der der kleinen Magellanschen Wolke - Wissenschafter vermuten, dass der PN sich erst in einer frühen Phase befindet, der Vorgängerstern hatte eine Anfangsmasse von 0,9 SM und wird als weißer Zwerg enden

8" Spiegel - bei 100-fach und OIII zeigt sich der PN stellar - ohne Filter ist er sehr schwach

12" Spiegel - bei 110-fach wir der PN indirekt stellar sichtbar - bei 160-fach kommt der schwächere Stern südwestlich mit dazu - der Filterblink mit UHC ist sehr eindeutig und DdDM 1 wird direkt sichtbar, indirekt wirkt der PN heller - OIII wirkt gleichermaßen - selbst bei Vergrößerungen bis 480-fach bleibt der PN ein schwaches Sternchen

DdDM 1

Hb 12

Cas

23h26m15s

+58°10'55"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 13m0

Helligkeit ZS 13m8

Hubble 12 wurde im Jahr 1921 von Edwin Hubble entdeckt - ein bipolarer PN mit schöner Sanduhr-förmiger Gestalt und einigen Knoten, die sich mit einer für PN sehr hohen Geschwindigkeit von 120 km/s ausbreiten - der PN zeichnet sich durch eine der höchsten Oberflächenhelligkeiten von 3m8 aus - die ringförmigen Strukturen entstehen vermutlich in Abständen von rund 50 Jahren - der PN ist zudem interessant durch seine Nähe zum Sternmuster Leiter 13 (Little Herkules)

12" Spiegel - bei 70-fach leuchtet der PN hell und ist gut ohne Filter erkennbar - er bildet ein auffälliges Dreieck mit zwei schwächeren Sternen und steht südlich in dem gleichseitigen flachen Dreieck - bei 110-fach bringt dann OIII den Beweis - bis 480-fach hoch vergrößert, aber Hb 12 ist stellar geblieben

Hubble 12

 He 1-4

Cyg

19h59m18s

+31°54'39"

Größe 0,4' x 0,4'

Gesamthelligkeit 14m1

Helligkeit ZS --

Henize 1-4 ist wegen seiner Nähe zu einem 11m3 hellen Stern lange unentdeckt geblieben

5" Refraktor  - bei 80-fach und ohne Filter war nur der 11m3 helle Stern sichtbar, welcher dicht am Nebel steht - mit UHC war der Nebel dann sehr schwach erkennbar - mit OIII noch immer schwach, kompakt, rund und gleichmäßig hell, der nahestehende Stern war ebenfalls schwach erkennbar

Henize 1-4

 He 1-5

Sge

 20h11m56s

+20°20'05"

Größe 0,5' x 0,5'

Gesamthelligkeit 14m5

Helligkeit ZS --

Henize 1-5 - verantwortlich ist der Veränderliche Stern FG Sge, dessen erster Helium-Schalen-Flash heute als sehr lichtschwacher proto-planetarischer Nebel um diesen Stern herum zu sehen ist  - aktuell ist FG Sge dabei, eine neue Schale seiner Atmosphäre abzustoßen, die für uns in einigen 100 Jahren sichtbar werden dürfte - der ZS sollte nicht mit dem 12m3 hellen Stern nahe am östlichen Rand des Nebels verwechselt werden

8" Spiegel - ein eher spontaner Versuch, der bei verschiedenen Vergrößerungen (80-130-fach) und Filtern (UHC/OIII) nichts brachte

12" Spiegel - der PN befindet sich innerhalb einer Kette aus 4 ähnlich hellen Sternen - ich habe viel herum probiert - bei 110-fach und mit UHC hat es dann endlich zweifelsfrei geklappt und es wurde indirekt ein schwacher kleiner nebliger Fleck sichtbar - mit OIII ist es deutlich schwieriger, denn dann fehlen die schwachen Sterne als Orientierung - bei 200-fach und UHC ist das schwache Glimmen nahe einem Stern deutlicher erkennbar, die Beobachtung braucht aber viel Geduld

Henize 1-5

 He 2-438

Cyg

19h34m45s

+30°30'59"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 9m6

Helligkeit ZS --

Campbell´s Wasserstoffstern - ein sonderbarer rötlicher PN, der 1893 von William Campbell spektroskopisch entdeckt wurde - der Zentralstern ist ein anregender seltener Wolf-Rayet-Stern - früher besaß er 2 bis 3 Sonnenmassen, jetzt nur noch 0,6 SM, er ist aber 10.000 mal heller als unsere Sonne - eine Aufsuchkarte ist Pflicht - der PN bildet mit φ Cyg und 9 Cyg ein gleichseitiges Dreieck

8" Spiegel - stets als stellare Aufhellung zu sehen - nur mit  zeigt sich der Nebel heller im Vergleich zu den umliegenden Sternen, bleibt aber stellar - UHC und OIII zeigen kaum bzw. keine Wirkung

12" Spiegel - bei 40-fach ist der PN schnell identifiziert und strahlt in einem schönen intensiven kupferrot - bei höheren Vergrößerungen und ohne Filter bildet er mit zwei etwa gleichhellen Sternen ein rechtwinkliges Dreieck und wirkt bei Einsatz von Hβ deutlich heller - leider entweicht ihm dann auch ziemlich schnell die Farbe und einen Hof um den Stern konnte ich mit Hβ auch nicht erkennen - aber schön war´s trotzdem ...

He 2-438

 Hu 1-1

Cas

00h28m16s

+55°57'55"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 12m2

Helligkeit ZS 19m1

Humason 1-1 - einer von drei von Milton Humason entdeckten PN - wegen seiner geringen Ausdehnung hat er eine sehr hohe Flächenhelligkeit von 7m6

8" Spiegel - bei 80-fach und OIII zeigt sich der PM stellar und direkt auffällig - ohne Filter ist er beinahe direkt sichtbar

12" Spiegel - bei 70-fach ist der PN gut auszumachen, er wirkt quasistellar sichtbar - UHC-Filterblink reicht für die Identifikation, OIII hilft auch abgeschwächt - drei Sterne im Nordwesten bilden ein flaches Dreieck, das in seine Richtung zeigt - bei 200-fach wirkt der PN leicht flächig und nicht homogen hell, die Helligkeit zu den Rändern wird leicht schwächer - bei 360-fach ist der PN deutlich flächig wahrnehmbar, aber weitere Details offenbaren sich nicht

18" Spiegel - bei 70-fach ist ein sehr kleiner und sehr heller PN sichtbar - bei 160-fach dann ein leicht unscharfer Stern - bei 320-fach ist er deutlich flächig und mit angedeuteten Strukturen zu erkennen - bei 510-fach zeigt er sich indirekt als ein leicht ovaler und mit Nebel gefüllter Ring - die östliche und westliche Seite des Ringes wirken etwas heller, wobei die Westseite am hellsten ist - der PN ist nach außen gut begrenzt

Humason 1-1

 Hu 1-2

Cyg

21h33m08s

+39°38'01"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 11m7

Helligkeit ZS 17m3

Humason 1-2 - ein kleiner oft übersehener planetarischer Nebel, der 1920 von Milton Humason mit 10" entdeckt wurde - der PN wirkt wegen seiner Größe lange als schwacher Stern - nit großen Öffnungen und höhen Vergrößerungen zeigt er dann aber viele Details und hat die Gesamtform einer Sanduhr - er befindet sich nur 3° östlich des 4 mag hellen Sterns σ Cygni

8" Spiegel - bei 100-fach ist der PN recht hell, auffällig und sehr kompakt - zum Teil erscheint er leicht elongiert - bei 150-fach konnte ich den Nebel allerdings nur noch rundlich wahrnehmen

12" Spiegel - bei 70-fach ist der PN bereits als vernebeltes Sternchen erkennbar - bei 160-fach hat der Nebel eine typische PN-Färbung er blinkt schön, wenn man zwischen direktem und indirektem Sehen wechselt - zur Mitte hin wird er leicht heller - OIII wirkt nur wenig - bei 200-fach wird südöstlich vom PN wird ein schwacher Stern sichtbar - leicht diffuse Außengrenzen - bei 360-fach fällt eine leichte SO-NW-Elongation auf

18" Spiegel - bei 70-fach ein sehr kleiner und heller PN - bei  160-fach ein unscharfer Stern - bei weiterer Vergrößerung auf 320-fach wirkt der PN länglich-barrenförmig mit einem unruhig und strukturiert wirkenden schwachen Halo, ohne greifbare Details - bei 510-fach zeigt sich ein kleiner heller Barren, dessen Enden heller wirken - zu beiden Seiten sind indirekt immer wieder kurze Ausläufer sicher zu halten, was dem PN ein Z-förmiges aussehen verleiht - weitere noch schwächere Ausläufer waren teilweise sichtbar aber nicht greifbar und eher unsicher

Humason 1-2

 Hu 2-1

Her

18h49m48s

+20°50'39"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 12m6

Helligkeit ZS 13m3

Humason 2-1 - der PN ist der kleinste der drei von Milton Humason spät entdeckten PN - die Hauptstruktur ist eine bipolare Hülle, die sich äquatorial mit 15 km/s ausdehnt, während die leuchtschwächeren Ausbuchtungen mit etwa 30 km/s expandieren - der PN ist erst etwa 660 Jahre alt, diese Schätzung wird durch die gemessene geringe Masse des gesamten Nebels von weniger als 1% der SM gestützt 

12" Spiegel - bei 70-fach ist der PN bereits stellar erkennbar - er bildet mit zwei annähernd gleich hellen Sternen eine Kette nach Südsüdwesten (Hu 2-1 steht dabei oben/nördlich) - bei 110-fach erkennt man, dass der mittlere Stern ein Sternpaar ist - bei Filterblink mit UHC hebt sich der PN deutlich von den Sternen im Umfeld ab - OIII ist noch deutlicher - bei 160-fach sieht man das Sternpaar schon mit deutlichem Abstand - bei 480-fach wirkt Hu 2-1 leicht kompakt, das Zentrum leuchtet mit einer anderen schwächeren Intensität, als die umgebenden Sterne 

Humason 2-1

IRAS 09371+1212

 Leo

 09h39m54s

+11°58'54"

Größe 0,4' x 0,1'

Gesamthelligkeit 11m0

Helligkeit ZS --

Frosty Leo, ein bipolarer proto-planetarischer Nebel - namensgebend ist der Umstand, dass er sehr kalt im Infraroten ist und Eiskristalle in seinem Spektrum nachgewiesen wurden

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 10" und 500-facher Vergrößerung

10" Spiegel - bei Übersichtsvergrößerung ist der PN sofort als ein sehr helles stellares Objekt südwestlich nahe eines schwächeren Sterns erkennbar - bei 210-fach zeigt sich der PN als leicht unscharfer Stern und bereits ein wenig flächig - bei 360-fach hat das Objekt eine ovale-längliche Form mit einer zentralen sehr hellen Verdichtung - bei 500-fach wirkt diese helle Verdichtung geteilt, und indirekt werden zwei getrennte eng anliegende Schalen sichtbar, die blickweise  immer wieder kurz gehalten werden können - sie haben jeweils in der Mitte der Schale eine stellare Aufhellung - die südliche Schale wirkt etwas heller und ausgeprägter - auch bei 500-fach wirkt der PN noch sehr hell

12" Spiegel - bei 110-fach und mit UHC ist die Stelle, wo der PN sein soll, heller als die umgebenden Sterne - die Aufhellung ist aber noch stellar und unmittelbar nordöstlich davon steht ein schwächerer Stern - ab 240-fach und ohne Filter bekommt der PN einen leicht flächigen Charakter - auch bei 480-fach ist der PN noch hell genug, offenbart aber keine Details

IRAS 09371+1212
Frosty Leo IRAS09371+1212 Zeichnung

Jones 1

Peg

23h35m53s

+30°28'06"

Größe 5,3' x 5,3'

Gesamthelligkeit 12m6

Helligkeit ZS 16m1

ein großer flächenschwacher PN, der vermutlich nur sichtbar ist, weil er abseits des Milchstraßenbandes liegt - er wurde 1941 fotografisch von Rebecca B. Jones entdeckt - der Nebel ist bereits 37.000 Jahre alt und in seinem Zentrum steht ein Nachfolgerstern zu einem Vorgänger mit Wolf-Rayet-ähnlichem Spektrum (kein Wasserstoff nachweisbar)

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 18" und 110-facher Vergrößerung + OIII

8" Spiegel - bei 40-fach und OIII unerwartet hell, indirekt recht gut zu sehen - am auffälligsten sind die beiden Bögen am Nord- und Südrand, wobei der nördliche etwas heller scheint - die Verbindung der beiden Bögen am Westende ist sehr schwach angedeutet 

12" Spiegel - bei 50-fach und OIII ist der PN eine Offenbarung - direkt sichtbar und der nordwestliche Rand ist am eindrücklichsten - die Unterbrechung im Osten ist größer, als im Westen - bei 70-fach und UHC auch ein schöner Anblick, auch wenn die Ränder nicht so stark ausgeprägt sind

18" Spiegel - hier zeigt sich deutlich zeigt ein C-förmiger Bogen, der an beiden Enden helle längliche Verdickungen hat, in denen sich bei 110-facher Vergrößerung weitere Helligkeitsverläufe zeigen - das nordwestliche Ende wirkt heller und etwas nach außen gebogen - bei niedriger Vergrößerung scheint der C-Bogen mit Nebel gefüllt zu sein - mit Filter sind keine Sterne im Nebel sichtbar, ohne Filter ist der Nebel noch schwach angedeutet sichtbar - sehr starke Filterwirkung

Jones 1
Jones 1 Zeichnung

JnEr 1

Lyn

07h57m52s

+53°25'17"

Größe 5' x 5'

Gesamthelligkeit 12m1

Helligkeit ZS 16m8

der ringförmige PN Jones-Emberson 1 mit bipolarer Struktur besitzt große Ähnlichkeit mit dem Eulennebel M 97 - JnEr 1 wurde 1939 von Richard M. Emberson und Rebecca Jones auf Fotoplatten entdeckt - er wurde oft mit dem Galaxienpaar NGC 2474/75 rund 30' südlich verwechselt - erstaunlich ist die hohe galaktische Breite von 31° - vermutlich sind gerade große alte PN nur in sternärmeren Gegenden sichtbar - der PN ist aufgrund seiner Größe nicht sehr flächenhell und kein einfaches Ziel 

Bild rechts: CCD-Guide - Martin Rusterholz

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 18" und 110-facher Vergrößerung + OIII

8" Spiegel - bei 40-fach und OIII ist der PN  indirekt relativ gut als sehr diffuse blasse rundliche Aufhellung zu sehen - relativ groß - das Innere des Nebels wirkt unruhig, schwer fassbar - keine klar erkennbaren Details

18" Spiegel - bei 70-fach ist an der entsprechenden Stelle eine schwache strukturiert wirkende runde Aufhellung zu sehen - bei 110-fach und OIII wird ein rund-ovaler relativ gut begrenzter Ring sichtbar, dessen Inneres völlig dunkel ist - die südöstliche sowie die nordwestliche Seite des Rings zeigen Verdickungen, die heller sind und nach innen zeigen - in der südöstlichen Verdickung, die auch weiter nach innen reicht als die gegenüberliegende Seite, befindet sich die hellste Stelle im Nebel - innerhalb des PN's sind 7 Sterne zu erkennen - ohne Filter beschränkt sich die Sichtbarkeit auf die hellsten Bereiche - gute Filterwirkung

Jones-Emberson 1
JnEr 1 Zeichnung

 Kohoutek 3-27

  Lyr

19h14m30s

+28°40'46"

Größe 0,25' x 0,25'

Gesamthelligkeit 14m8

Helligkeit ZS 17m2

wegen der Flächenhelligkeit von 11m7 rückt der PN in die Nähe mittlerer Teleskope -  bei der Suche kann man sich an einem 8m1 hellen Stern gut 3 ' westlich und einen 11m8 hellen Stern gut 1,3' nördlich orientieren

8" Spiegel - bei 80-fach und OIII nicht gesehen - auch bei 150-fach mit UHC-Filter vergeblich versucht

12" Spiegel - der PN wird von einem schönen sehr flachen Parallelogramm aus 4 Sternen eingerahmt - bei 110-fach werden die beiden schwachen Sterne nördlich und nordöstlich vom PN deutlich, südöstlich die kleine kompakte Sterngruppe ist auch gut zu erkennen - der PN selbst blitzt mit viel Geduld indirekt als kompakter sehr schwacher Nebel auf - bei 160-fach und 200-fach kann der PN länger gehalten werden - er ist deutlich flächig und die Außenkanten sind diffus - Filter bringen keine Verbesserung - leicht war die Beobachtung nicht

 

Kohoutek 3-27

 Kohoutek 3-51

Sge

 20h02m36s

+17°36'50"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 14m6

Helligkeit ZS --

ein nur 15 Bogensekunden großer PN, der dadurch aber eine Flächenhelligkeit von 11m5 aufweist

12" Spiegel - bei 110-fach ist der PN nur schwach indirekt stellar erkennbar - Filterblink funktioniert nicht und auch bei normaler Filternutzung ist die Wirkung sehr überschaubar

 

Kohoutek 3-51

 Kohoutek 3-74

 Cyg

 20h08m43s

+42°30'13"

Größe 0,3' x 0,3'

Gesamthelligkeit --

Helligkeit ZS --

8" Spiegel - bei 150-fach und UHC nicht gesehen

Kohoutek 3-74

 Kohoutek 4-8

Sct

18h54m20s

 -08°47'33"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 15m4

Helligkeit ZS --

der PN liegt nur 4,6' westnordwestlich des PN IC 1295 innerhalb einer flach nach Norden gebogenen Kette von 4 schwachen Sternen - er bleibt in jeder Vergrößerung stellar - in Guide und E&T ist seine Position falsch bezeichnet (Dekl. -08°53' und damit zu weit südlich) - eine Aufsuchkarte ist Pflicht

8" Spiegel - die leicht gebogene Kette aus vier Sternen ist indirekt nur sehr schwach zu erkennen, in welcher der planetarische Nebel mittig eingebettet ist - vom Nebel selbst war nichts zu erkennen - es fehlte einfach an Licht und Auflösung - bei 200-fach und 330-fach mit und ohne UHC-Filter beobachtet

12" Spiegel - bei 70-fach ist die kleine feine Sternkette schnell gefunden, Einzelsterne sind noch nicht auflösbar - bei 110-fach wirkt der Bogen ein wenig wie der neblige Schweif von Leiter 15 - bei 160-fach ist der hellere östliche Stern auffällig und die anderen 4 Lichtpunkte sind indirekt erkennbar - bei 240-fach und OIII war das Bild schon zu dunkel und nichts mehr erkennbar - zurück auf 160-fach und mit OIII blitzen indirekt immer wieder zwei Lichtpunkte auf, der östliche helle Stern und eben K 4-8, der jetzt leicht heller als der östliche Stern erscheint - Beobachtung ohne Filter mittelschwer/ mit Filter Grenzbeobachtung

Kohoutek 4-8

Merrill 1-1

Aql

19h39m10s

+15°56'47"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 13m2

Helligkeit ZS 14m1

dieser kleine PN wurde 1942 vom Amerikaner Paul Willard Merrill entdeckt - er ist interessant aufgrund seiner hohen visuellen Helligkeit (11m8), die mit sehr vielen NGC- oder IC-Vertretern mithalten kann - Merrills PN-Katalog umfasst nur drei Objekte - Me 1-1 ist sicherlich der interessanteste aufgrund seiner Morphologie - die Besonderheiten werden aber erst mit Öffnungen jenseits von 20" sichtbar - dann zeigt sich bei guten Bedingungen und ab 1.000-fach der zentralen Balken und der PN wirkt wie ein gedrungenes X, ähnlich einem Hundeknochen

8" Spiegel - bei 100-fach ist der PN indirekt sichtbar, mit OIII dann direkt auffällig

12" Spiegel - erst ab 240-fach beginnt der Nebel leicht flächig zu wirken - mit UHC wirkt der PN deutlich heller, als die umgebenden Sterne - bei 480-fach und OIII ist der PN noch immer recht hell, die Ränder wirken diffus (vermutlich ein Seeing-Problem ;-))

Merrill 1-1

Merrill 2-2

Lac

22h31m44s

+47°48'04"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 12m6

Helligkeit ZS 16m1

aufgrund seiner geringen Größe ist der PN mit 7m0 recht flächenhell und dadurch auch mit mittleren Optiken erreichbar

8" Spiegel - bei 100-fach ist der PN direkt noch als stellare Aufhellung erkennbar - UHC verbessert die Sichtbarkeit 

12" Spiegel - bei 70-fach ist der PN erkennbar, westlich von ihm ist ein etwa gleich heller Stern sichtbar - Me 2-2 spricht stark an bei Filterblink mit UHC und OIII - bei 240-fach wird zwischen PN und Stern westlich noch ein weiterer schwacher Stern sichtbar - bis 480-fach vergrößert, PN bleibt stellar 

Merrill 2-2

 Messier 27

Vul

19h59m36s

+22°43'16"

Größe 8' x 6'

Gesamthelligkeit 7m3

Helligkeit ZS 13m5

Hantelnebel oder auch Hourglass Nebula - er ist nach dem Helixnebel der zweithellste PN - der ZS hat einen 17 mag hellen Begleiter - die Morphologie ist kompliziert, die innere elliptische Nebelschale misst 1,2' x 0,8' - die grünlich leuchtende Sanduhrform (OIII) ist 4,5' x 2,5' groß, die wiederum ist von der elliptischen Gesamtform umgeben

Bild rechts:  Astro-Kooperation - Michael Breite, Stefan Heutz, Wolfgang Ries

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 12" und 260-facher Vergrößerung 

8x40 FG - auffällig - ein nahezu gleichmäßig heller rundlicher Nebel

3" Refraktor - groß und Hantelform gut erkennbar - ungleichmäßige Helligkeitsverteilung
4" Spiegel - sehr hell und groß - bei 30-fach ist die Hantelform schon ansatzweise erkennbar - bei 80-fach sehr eindrucksvoll - Helligkeitsunterschiede innerhalb des Nebels indirekt gut wahrnehmbar - Umriss unregelmäßig - sieht einem beidseitig angebissenem Apfel ähnlich

12" Spiegel - bei 260-fach heller sanduhrförmiger innerer Teil, mit weiteren Hell- und  Dunkelstrukturen - an den Seiten dünne Ausläufer, die auf der Nordostseite sehr viel besser abgegrenzt und weiterläufiger sind - der Zentralstern ist direkt sichtbar und sitzt in einer dunklen nach SO geöffneten Ausbuchtung - insgesamt sind 8 Sterne im Nebel zu erkennen

14" Spiegel - bei 40-fach zeigt sich ein mäßig großer NS scharf begrenzter und OW diffus breit auslaufender Nebel - bei 70-fach besserer Kontrast, der PN ist nun sehr groß und hell mit 3 im Nebel erkennbaren Sternen - bei 100-fach wirkt der Nebel wie ein Auge, der ZS ist indirekt sichtbar, insgesamt 5 Sterne sind innerhalb des Nebels zu sehen - bei 160-fach ist das Südende stärker ausgeprägt

Messier 27
Messier 27 Zeichnung

 Messier 57

Lyr

18h53m35s

+33°01'45"

Größe 1,3' x 1,3'

Gesamthelligkeit 8m8

Helligkeit ZS 14m7

einer der populärsten PN mit hoher Flächenhelligkeit, der sich schon sehr gut bei aufgehelltem Himmel beobachten lässt - er ist etwa 10.000 Jahre alt und hat eine relativ hohe Expansionsgeschwindigkeit von 50 km/s - der Zentralstern soll variabel sein und schwer beobachtbar - der PN besitzt noch einen nur fotografisch sichtbaren sehr schwachen äußeren Halo, der rund 2,5 Lichtjahre groß ist

Bild rechts: CCD-Guide - Sebastian Voltmer

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 10" und 270-facher Vergrößerung

8x40 FG - stellar - indirekt recht gut sichtbar - eine genaue Aufsuchkarte wird dringend empfohlen, da ähnlich helle Sterne in unmittelbarer Umgebung sind
3" Refraktor - bei 30-fach oval, indirekt als Rauchring erkennbar
4" Spiegel - bei 30-fach schon auffällig und deutlich flächig - leicht oval - Verdunklung in der Mitte erahnbar - bei 75-fach indirekt deutlich als Rauchring, ähnlich einer Kaffeebohne zu sehen
8" Spiegel - bei 80-fach ein ovaler Ring, kaffeebohnenförmig - die Längsseiten sind etwas breiter und heller

14" Spiegel - bei 70-fach eindrucksvoll und am schönsten - bei höheren Vergrößerungen  deutlich dunklerer aber nicht strukturierter Zentralbereich

Messier 57
Messier 57

 Messier 76

Per

 01h42m20s

+51°34'31"

Größe 1,4' x 0,7'

Gesamthelligkeit 10m1

Helligkeit ZS 14m9

kleiner Hantelnebel - der hellere Kernbereich "Korken" misst 1,4' × 0,7' - der etwas schwächere äußere Teil ist doppelt so groß - ganz außen herum befindet sich ein Halo aus Gasmaterial (Ausdehnung 4,8' bzw. 21 Lichtjahre) - M 76 ist Messiers schwächster PN, aber ein Objekt, das viele Details offenbart

Bild rechts:  Astro-Kooperation - Michael Breite, Stefan Heutz, Wolfgang Ries

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 10" und 210-facher Vergrößerung

8x40 FG - nicht gesehen

16x70 FG - bei Kenntnis der genauen Position ist der PN als recht kleine nahezu stellare Aufhellung indirekt zu sehen

4" Refraktor - bei 30-fach als kleine, diffuse Aufhellung zu sehen - bei 100fach leicht länglich, wobei der Umriss Unregelmäßigkeiten zeigt

14" Spiegel - bei 120-fach ist der Balken innen etwas dunkler - die äußere Bereiche sind nur ganz zart in Ansätzen sichtbar - bei 200-fach ist das nördliche Ende deutlich heller und schärfer abgegrenzt, aber echte Strukturen sind weiterhin nicht erkennbar, das südliche Ende wirkt ein wenig runder

Messier 76
Messier 76 Zeichnung

 Messier 97

 UMa

 11h14m48s

+55°01'09"

Größe 2,8' x 2,8'

Gesamthelligkeit 9m9

Helligkeit ZS 16m0

bekannt wurde dieser PN erst richtig, als Lord Rosse den Nebel mit einer Eule verglich - mit einem Alter von 6.000 Jahren ist es der jüngste PN des Messierkataloges - eine Besonderheit ist die dreifache Hüllenstruktur und die bipolare Aushöhlung im Zentrum des PN - die äußere Hα-Hülle ist beinahe kreisrund - durch Strahlung hauptsächlich im grünen Spektralbereich ist M 97 visuell heller als fotografisch

Bild rechts: Astro-Kooperation - Michael Breite, Stefan Heutz, Wolfgang Ries

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 12" und 120-facher Vergrößerung + UHC

10x50 FG - nicht gesehen

8" Spiegel - sehr hell, runde Form und gleichmäßig hell - auffallend - bei 100-fach wirkt der Nebel indirekt unruhig - Verdunklungen waren im Ansatz erkennbar, die ich aber nicht festmachen konnte - mit UHC noch etwas besser zu sehen

12" Spiegel - bei Aufsuchvergrößerung ist der PN ist rund, gut abgegrenzt und homogen hell - bei 110-fach werden leichte Helligkeitsunterschiede sichtbar, die Achse der immer wieder blickweise sichtbaren Verdunklungen zeigt in Richtung M 107, also ostwestlich

Messier 97
Messier 97 Zeichnung

PB 9

Aql

19h27m45s

+10°24'21"

Größe 0,2' x 0,2'

Gesamthelligkeit 14m6

Helligkeit ZS --

Peimbert-Batiz 9 - der einfach zu beobachtende kleine Peimbert Batiz 9 steht an der westlichen Ecke eines kleinen gleichseitigen Sterndreieckes in schöner Sternumgebung

8" Spiegel - bei 150-fach mit UHC stellare sehr schwache Aufhellung

12" Spiegel - bei 110-fach bitzt an der betreffenden Stelle immer wieder indirekt eine kompakte Aufhellung auf - der PN bildet mit zwei Sternen ein kompaktes Dreieck und im Inneren dieses Dreiecks steht ein schwächerer Stern - bei 160-fach wird der PN deutlicher sichtbar - Filterblink mit UHC und OIII zeigen Wirkung und der PN ist indirekt gut sichtbar und wirkt leicht flächig, er ist aber noch nicht so hell, wie der hellste südliche stehende Stern des Dreiecks

Peimbert-Batiz 9

PC 22

Aql

19h42m04s

+13°50'38"

Größe 0,3' x 0,2'

Gesamthelligkeit 14m3

Helligkeit ZS 18m1

Peimbert-Costero 22 - der PN wurde erst 1959 von Apriamasvili entdeckt - da der Nebel recht klein ist, beträgt die Flächenhelligkeit 11m6

8" Spiegel - bei 80-fach ist er ziemlich schwach erkennbar - mit UHC dann wirkt er recht kompakt und leicht elongiert - bei 150-fach ohne Filter ist PC 22 indirekt gut und leicht länglich sichtbar

12" Spiegelbei 160-fach und UHC kann man den PN auch ohne genaue Aufsuchkarte herausblinken - er wirkt schon leicht flächig und wird zur Mitte leicht heller bei diffusen Außengrenzen - südöstlich ist ein schwacher Stern erkennbar - mit OIII wirkt der PN runder bzw. weniger diffus - bei 240-fach und UHC wirkt der PN länglich und nach NO leicht verwischt, im SW etwas heller

Peimbert-Costero 22

Sh 2-71

Aql

19h02m00s

+02°09'11"

Größe 2,6' x 1,5'

Gesamthelligkeit 12m1

Helligkeit ZS 13m8

der recht unbekannte aber wegen seiner ungewöhnlichen Struktur sehr interessante PN wurde 1946 von Rudolph Minkowski entdeckt (Mink 1-90) - Stewart Sharpless nahm ihn 1959 dennoch in seinen Katalog der HII-Regionen auf, allerdings auch mit dem Hinweis, dass es sich um einen PN handeln könnte - 1979 studierte Kohoutek den den im Zentrum stehenden 14 mag hellen Stern, stellte dabei aber fest, dass er nicht der Verursacher sein kann, da er ist als B8-Spektraltyp nicht heiß genug ist - Kohoutek stellte aber auch fest, dass der Stern variabel ist (Periode 68 Tage) - nach jüngeren Untersuchungen 2008 wurde in der geometrischen Mitte ein viel schwächerer Stern gefunden und es wird angenommen, dass die Variabilität des von Kohoutek untersuchten Sterns durch den umlaufenden heißen Begleiter verursacht wird, der gleichzeitig verantwortlich sein soll für den Nebel

Bild rechts: Capella Observatory - Dr. Stefan Binnewies und Josef Pöpsel

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 18" und 160-facher Vergrößerung + OIII

8" Spiegel - bei 80-fach ohne Filter ist der Nebel nicht sichtbar - mit OIII tritt dann der Nebel indirekt deutlich hervor und erscheint leicht elongiert, gleichmäßig hell und gut definiert - bei 150-fach ist der Nebel auch ohne Filter indirekt angedeutet - bei 150-fach mit UHC etwas einfacher zu sehen

12" Spiegel - bei 70-fach ist auch ohne Filter ein diffuser Nebel um einen Stern erkennbar - mit UHC wird der Nebel besser sichtbar, der Stern im Nebel blitzt nur noch indirekt auf - der Nebel ist recht groß aber eine genaue Form ist nicht erkennbar - mit OIII wirkt der PN von der Ausdehnung ein klein wenig größer und kontrastreicher - bei 160-fach mit UHC zeigt sich der PN oval wie ein Pantoffeltierchen, aber die Grenzen sind recht diffus - am nordöstlichen Rand blitzt immer wieder etwas stellar auf

18" Spiegel - bei 160-fach ist ein schwacher ovaler-länglicher Nebel zu sehen, der um einen Doppelstern verläuft, dessen schwächere Komponente indirekt aufblitzt - mit OIII wird der "Nebelhaken" deutlicher und ist besser begrenzt - die östliche Teil ist heller und besser abgegrenzt und etwas dicker - nach Nordwesten wird der Haken etwas dünner und am Ende leicht heller

Sharpless 2-71
Sh 2-71 Zeichnung

Simeiz 22

Cas

01h30m33s

+58°24'51"

Größe 8' x 3'

Gesamthelligkeit --

Helligkeit ZS --

der PN wurde bei seiner fotografischen Erforschung 1951 zunächst für eine HII-Region und bis in die 70er Jahre für ein Supernovaüberrest gehalten, was bei den auf Fotos sichtbaren filamentartigen Strukturen auch naheliegend wäre - zudem nahm Sharpless das Objekt wegen seiner hohen Rotemissionen in seinen Katalog unter Nr. Sh 2-188 auf - Radiountersuchungen Ender der 1970er sorgten dann aber für Klarheit - der PN ist mit 23.000 Jahren schon sehr alt - die Wechselwirkung verschiedener Winde sorgt für eine Schockfront, die den hellen Bogen bildet - der schwächere Teil im Westen ist gewissermaßen die Schleppe, die der Zentralstern hinter sich herzieht 

Bild rechts: CCD-Guide - Manfred Wasshuber

12" Spiegel - die Stelle ist leicht zu finden, bei 70-fach und OIII war auch immer wieder blickweise ein leichter Schimmer an der richtigen Stelle sichtbar, die Beobachtung schätze ich aber dennoch unsicher ein - Zenitstellung und Nacht mit guter Transparenz wird zur Bestätigung abgewartet

Simeiz 1

Vy 1-2

Her

17h54m23s

+27°59'58"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 12m2

Helligkeit ZS 17m6

Vyssotsky 1-2 - ein sehr kompakter PN, dessen Entdeckung durch Alexander N. Vyssotsky 1942 publiziert wurde 

8" Spiegel - schon bei 40-fach ohne Filter ist der PN indirekt einfach zu sehen - bei 80-fach mit OIII ist er dann direkt einfach sichtbar

12" Spiegel - bei 70-fach ist der PN gut zu erkennen, weil er ein gleichseitiges Dreieck mit zwei südlicher stehendenSternen bildet, die südöstliche Stern ist dabei etwas heller - bei 160-fach entpuppt sich der südwestliche Stern des Dreiecks als Zweifachstern - bei OIII-Filterblink sind PN und der südöstliche Stern nun gleichhell - bei 240-fach bleibt der PN stellar

Vyssotsky 1-2

Vy 2-2

Aql

19h24m22s

+09°53'56"

Größe 0,2' x 0,2'

Gesamthelligkeit 12m7

Helligkeit ZS 14m6

Vyssotsky 2-2 

5" Refraktor - stets als stellare Aufhellung sichtbar - bei 40-fach ohne Filter recht schwach, mit UHC indirekt einfach zu sehen - bei 75-fach auch ohne Filter indirekt gut erkennbar

12" Spiegel - der PN sitzt in einem flachen OW ausgedehnten Viereck wie ein Raute - der PN sitzt im Norden und ist bei 70-fach stellar erkennbar - UHC-Filterblink reicht und die anderen 3 Sterne treten in der Helligkeit zurück - bei 240-fach wirkt der PN schon leicht flächig bzw. er läßt sich nicht mehr scharf stellen

Vyssotsky 2-2