Berkeley - Offene Sternhaufen

Der Berkeley-Katalog umfasst 104 Sternansammlungen, die durch verschiedene Astronomen der "Universitiy of California at Berkeley" bei der Durchmusterung der POSS-Platten entdeckt wurden. Die Astronomen Costa Lynga und Jiri Alter fassten deren Ergebnisse 1958 in einem Katalog zusammen, den "Catalogue of Star Clusters and Associations" (CoSCaA).

 

Die Liste umfasst viele sehr alte und teilweise auch weit entfernte Sternhaufen. Berkeley 17 gilt mit einem geschätzten Alter von 10,7 Mrd. Jahren als der aktuell älteste bekannte Sternhaufen unserer Galaxis.

 

Von den hier aufgeführten Sternhaufen sind 21 Objekte auch in anderen Katalogen enthalten, fünf haben eine NGC Nummer (NGC 1798, 6749, 6791, 6827 und 7423) und ein IC-Objekt (IC 1310) ist auch dabei.

Berkeley 42 (NGC 6749) ist zudem kein Sternhaufen, sondern ein Kugelsternhaufen.

 

Nachfolgend haben wir einen Guide erstellt und geben einen Überblick über alle bislang von uns beobachteten Berkeley-Sternhaufen.


Berkeley-Guide
Berkeley-Guide

PDF - 31.5 MB - 107 Seiten - Stand 26.11.2017    

104 Sternhaufen incl. Aufsuchkarten 

Sortierung Guide nach Objektbezeichnung

Sortierung Aufsuchkarten nach Objektbezeichnung

Noch ein Hinweis zu den Aufsuchkarten, die im PN-Guide enthalten sind.

Wir haben die Detailkarten  jeweils so gestaltet, dass immer mindestens ein Stern aus dem isDSA (Helligkeit der hellsten Sterns also mindestens 9m5) in diesem Ausschnitt enthalten ist. 

Das heißt, ihr beginnt mit dem isDSA, wechselt beim Erreichen naher am Objekt stehender Sterne zur Detailkarte.

Für schwierige Objekte haben wir zusätzlich ein DSS-Ausschnitt  in den Aufsuchkarten hinterlegt.



Alle von uns beobachteten Berkeley Sternhaufen:

Berkeley 1 - 50
Berkeley 1 -50
Berkeley 51 - 104
Berkeley 51-104


Allgemeine Informationen zur astrophysikalischen Besonderheiten, geschichtlichen Hintergründen oder interessanten Details haben wir im weißen Text zusammengefasst.  

Bei den Bildquellen handelt es sich, sofern nicht anders vermerkt, um SDSS-/DSS-Bilder (Quellen: Aladin oder WikiSky).

Bei abweichenden Bildautoren oder Zeichnungen erfolgt die Nennung in hellgrauer Unterlegung.

Die eigenen Beobachtungen sind grau unterlegt. Die Öffnungen sind entsprechend der von uns eingeschätzten Schwierigkeit  farbig markiert: leicht - mittelschwer - schwer - TuBerkel(ey)