Planetarische Nebel

NGC 6781 bis NGC 7662

NGC 6781

Aql

 19h18m28s

+06°32'19"

Größe 1,9' x 1,9'

Gesamthelligkeit 11m0

Helligkeit ZS 16m2

Snowglobe Nebula - seine räumliche Struktur gleicht einer Sanduhr, die wir von oben sehen - der PN ist für Detailbeobachtungen mit mittleren Teleskopen zugänglich - er ist etwas größer als der Ringnebel - wegen verschieden starker Anregungszustände erscheint der Rand heller

Bild rechts: Capella Observatory - Dr. Stefan Binnewies und Josef Pöpsel

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 18" und 210-facher Vergrößerung

5" Refraktor - bei 40-fach und OIII ist der PN direkt auffällig, rundlich und gleichmäßig hell - relativ groß - ohne Filter bleibt der PN ziemlich blass

8" Spiegel - bei 40-fach ist bereits eine leichte Aufhellung sichtbar - bei 60-fach und UHC wird der PN dann sehr deutlich und scheint gleichmäßig hell und groß - bei längerer Betrachtung wirkt der Südrand definierter - bei 130-fach und UHC ist der Nebel noch immer hell genug, wirkt aber weniger definiert und zur Mitte hin dunkler werdend

12" Spiegel - bereits bei Aufsuchvergrößerung 40-fach wird ein kleiner feiner gut begrenzter Nebelball erkennbar - im Süden wirkt er leicht heller - bei 70-fach wirkt der nördliche Rand weniger definiert - UHC hebt den Kontrast deutlich - bei 160-fach ist in dem schönen runden PN indirekt ein Helligkeitsabfall im Inneren der PN wahrnehmbar - bei 200-fach wird am Ostrand ein schwacher Stern knapp außerhalb sichtbar - bei 240-fach kommt ein schwacher Stern über dem Nordrand hinzu - bis 360-fach vergrößert, aber ohne weitere Details zu entdecken

NGC 6781
NGC 6781 Zeichnung

NGC 6790

 Aql

 19h22m57s

+01°30'46"

Größe 0,2' x 0,2'

Gesamthelligkeit 10m5

Helligkeit ZS 13m0

ein sehr junger kompakter PN mit Doppelschalenstruktur und einer der Klassiker unter den stellaren PN - besser gesagt, nicht stellar, nur sehr klein - durch seine Lage nahe dem Himmelsäquator wird er um knapp 2 mag abgeschwächt - wegen seiner Helligkeit ist es verwunderlich, dass er trotzdem erst 1882 von dem US-amerikanischen Astronomen Edward Charles Pickering entdeckt wurde

5" Refraktor - bei 20-fach ohne Filter ist NGC 6790 nur sehr schwach erkennbar - mit OIII dann ist er direkt noch erkennbar und auffällig - bei 40-fach wird er auch ohne Filter noch direkt sichtbar - bei 170-fach bleibt der PN weiterhin stellar und westlich des Nebels wird noch ein ca. 12 mag heller Feldstern sichtbar

12" Spiegel - bei 70-fach ist der PN direkt sichtbar und er zeigt ein klein wenig Farbe bzw. er fällt dadurch auf, dass er anders aussieht als andere Sterne in der Umgebung - direkt westlich neben dem PN zeigt sich ein schwächerer Stern - UHC-Filterblink reicht für die Identifikation - 160-fach und OIII machen die Sichtung dann noch eindeutiger, der westliche Stern ist nur noch schwach sichtbar

NGC 6790

NGC 6803

Aql

 19h31m16s

+10°03'22"

Größe 0,2' x 0,2'

Gesamthelligkeit 11m4

Helligkeit ZS 15m0

der extrem kleine aber flächenhelle PN befindet sich nur 1° nördlich vom PN NGC 6804 - auf hochauflösenden Fotografien erkennt man eine innere helle und eine schwächere äußere Hülle

8" Spiegel - bei 40-fach und mit OIII hell und direkt einfach sichtbar - bei 150-fach ist der PN auch ohne Filter direkt auffällig, bleibt aber weiterhin stellar 

12" Spiegel - der PN ist in der Übersicht bereits gut stellar erkennbar - bei 110-fach und OIII leuchtet der PN heller als ein sonst gleichheller Nachbarstern - bei 360-fach wird der PN leicht flächig, bleibt aber ohne Details

NGC 6803

NGC 6804

Aql

19h31m35s

+09°13'31"

Größe 1,1' x 1,1'

Gesamthelligkeit 12m0

Helligkeit ZS 14m0

der PN ist eine Größenklasse schwächer, als sein 1° nördlich stehender Nachbar NGC 6803, aber viel größer - er wurde bereits 1791 von Wilhelm Herschel entdeckt, doch erst 1917 wurde er von Francis Pease als PN identifiziert

Bild rechts: Capella Observatory - Dr. Stefan Binnewies und Josef Pöpsel

Zeichnung rechts: Zeichnung Mathias mit 18" und 340-facher Vergrößerung

5" Refraktor - bei 20-fach ist er nur als sehr kompakte Aufhellung erkennbar - ohne Filter indirekt gerade noch erkennbar, mit OIII direkt noch wahrnehmbar - bei 40-fach immernoch recht kompakt, rund und leicht kondensiert - mit OIII wirkt er teils leicht oval - bei 80-fach blitzt indirekt eine stellare Aufhellung auf
8" Spiegel - bei 40-fach relativ klein, flächig und direkt gerade noch wahrnehmbar - bei 200-fach kann  nahe am Rand ein hellerer Stern ausgemacht werden, zur Mitte hin noch ein schwächerer Stern (Zentralstern?)

12" Spiegel - bei 40-fach ist ein zarter Nebelhauch an der Wahrnehmungsgrenze erkennbar - bei 70-fach und OIII wird der PN direkt recht hell und groß sichtbar - die Ränder sind etwas diffus - bei 110-fach zeigt sich der hellste Stern im Nordosten des PN

NGC 6804
NGC 6804 Zeichnung

NGC 6807

Aql

19h34m34s

+05°41'03"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 12m0

Helligkeit ZS 14m0

der PN liegt nur 17' nordöstlich des Veränderlichen V450 Aql und ist wegen seiner geringen Größe eine kleine Herausforderung - der Nebel wurde 1882 von Edward Charles Pickering entdeckt

5" Refraktor - bei 40-fach und mit OIII ist der PN stellar und direkt gerade noch sichtbar

12" Spiegel - bei 70-fach ist der PN schon südwestlich eines helleren Sterns erkennbar - er zeigt eine PN-typische leicht grünliche Färbung bzw. er strahlt irgendwie matter als ein vergleichbarer Stern - bei 160-fach und UHC-Filterblink ist er eindeutig identifizierbar - OIII wirkt noch besser - bei 480-fach bleibt der PN stellar

NGC 6807

NGC 6818

Sgr

19h43m58s

-14°09'13" 

Größe 0,8' x 0,8' 

Gesamthelligkeit 9m3

Helligkeit ZS 15m0

Little Gem Nebula - ein relativ junger und kompakter PN mit scheinbar fast sphärischer fleckiger Hülle und Doppelstruktur, dessen Achse auf uns zeigt - in NGC 6818 dominiert das türkise Licht des angeregten Sauerstoffs OIII, man findet auf Fotografien aber auch kleinere Strukturen, die rötlich leuchten - der Zentralstern hat einen Radius von 1/20 der Sonne, aber die Leuchtkraft von 1.000 Sonnen

5" Refraktor - insgesamt sehr hell - bei 20-fach beinahe stellar und indirekt auffällig - ab 40-fach flächig, gleichmäßig hell rund mit bläulicher Färbung

12" Spiegel - in der Übersicht leuchtet der PN schon auffällig, gleich einem leicht unscharfen farbigen Stern - bei 70-fach ist eine homogenhelle runde Scheibe erkennbar - die Farbe ist mehr azur und nicht dieses türkis, das man sonst meist wahrnimmt - bei 160-fach werden drei schwächere Sterne um den PN herum erkennbar - auch mit mehr Vergrößerung waren dem PN in dieser Nacht keine weiteren Details zu entlocken

NGC 6818

NGC 6826

Cyg

19h44m48s

+50°31'30"

Größe 0,6' x 0,6'

Gesamthelligkeit 8m8

Helligkeit ZS 10m8

Blinking Planetary - das Blinken entsteht, wenn man den PN abwechselnd mit direktem und indirektem Sehen fixiert - der PN ist etwas entwickelt mit Triple-Shell-Struktur, aber nur 2 Schalen sind visuell beobachtbar - die Struktur des PN kommt fast nur mit OIII zum Vorschein

Bild rechts: Capella Observatory - Dr. Stefan Binnewies und Josef Pöpsel

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 18" und 550-facher Vergrößerung

3" Refraktor - der ZS ist einfach zu sehen - bei 25-fach ist der Nebel indirekt als kompakter Halo um den Zentralstern erkennbar - bei 80-fach indirekt deutlich flächig und rund - der "blinkende Effekt" ist beim Wechsel zwischen direktem und indirektem Sehen deutlich sichtbar

10" Spiegel - bei 200-fach ein sehr heller PN, der sich aus zwei unterschiedlichen Schalen zusammenzusetzen scheint - die innere ovale Schale ist sehr hell und gut abgegrenzt, die äußere runde sehr viel schwäche und eher diffus - der helle Zentralstern ist direkt und ständig sichtbar

12" Spiegel - bei 40-fach ist indirekt schon ein unscharfer Stern erkennbar - bei 70-fach zeigt der PN Farbe und direkt ist der ZS ist schön zu sehen, indirekt der PN homogen hell und gut abgegrenzt, aber auch nicht ganz rund, sondern leicht oval - bei mehrfachen Beobachtungen habe ich festgestellt, dass der Blinkeffekt je nach Bedingungen mal bis 160-fach anhält und hin und wieder auch schon eher aufhört, dann nämlich wird der PN auch direkt gut sichtbar - die äußere schwache Hülle hat sich mir bei keiner Vergrößerung erschlossen

18" Spiegel - bei 550-facher Vergrößerung zeigt sich zunächst eine gleichmäßig ausgeleuchtete ovale Scheibe - sofort auffällig war ein heller diffuser Knoten nordwestlich des Zentralsternes, der etwas abgesetzt wirkte - an der südöstlichen Seite war eine schwache längliche Aufhellung blickweise zu erkennen, die in Richtung des Zentralsternes zeigte - bei genauem Hinsehen wirkt der Rand der Scheibe blickweise etwas heller - der Bereich um den Zentralstern wirkt ebenfalls heller - die ovale Scheibe scheint von einem schwachen Halo eingehüllt zu sein

NGC 6826
NGC 6826 Zeichnung

NGC 6833

 Cyg

 19h49m47s

+48°57'40"

Größe 0,2' x 0,2'

Gesamthelligkeit 12m1

Helligkeit ZS 14m0

dieser PN ist zwar nur 5 Bogensekunden groß, dafür aber schon mit mittleren Teleskopen erreichbar - er steht nur 1° östlich des Veränderlichen Sterns RT Cyg und 1,5° südlich des bekannteren Blinking Planetary NGC 6826

8" Spiegel - in allen verwendeten Vergrößerungen (40-fach bis 150-fach) stets stellar - bei 40-fach und OIII direkt sichtbar, ab 80-fach auch ohne Filter - bei 150-fach sind süd-südöstlich des Nebels noch zwei schwache Sterne erkennbar

12" Spiegel - schon bei Aufsuchvergrößerung ist der PN stellar erkennbar, er bildet mit drei leicht helleren Sternen eine sehr flache Raute - bei 110-fach und UHC ist er genauso hell, wie der in der Raute dicht gegenüber liegende Stern - 160-fach und OIII zeigen am offensichtlichsten, dass es ein PN ist, da er hier am deutlichsten an Helligkeit gegenüber den Sternen aufholt - auch bei 240-fach bleibt der PN sternförmig

NGC 6833

NGC 6842

Vul

 19h55m02s

+29°17'22"

Größe 1' x 1'

Gesamthelligkeit 13m5

Helligkeit ZS 16m0

ein fortgeschrittener PN an der Grenze zum Sternbild Cygnus nur 30' vom offenen Sternhaufen NGC 6834 entfernt, der gut als Ausgangspunkt zur Suche des PN geeignet ist - die markante nach außen geschwungene und am OS vorbeilaufende Kette aus 4 Sternen ist hilfreich für die Orientierung - OIII ist Pflicht

Bild rechts: Astro-Kooperation - Michael Breite, Stefan Heutz, Wolfgang Ries

5" Refraktor - bei 40-fach und OIII zeigt sich ein kleines rundes gleichmäßiges Scheibchen - bei 80-fach ohne Filter ist der PN indirekt gerade noch wahrnehmbar

12" Spiegel - der PN ist ohne OIII so gut wie nicht zu sehen - bei 40-fach und OIII wird er erkennbar, fast stellar - bei 80-fach und OIII zeigt sich ein nebliges Scheibchen ohne Strukturen - der PN bildet dabei ein Parallelogramm mit drei gleichhellen Sternen 

NGC 6842

NGC 6852

Aql

20h00m39s

+01°43'40"

Größe 0,5' x 0,5'

Gesamthelligkeit 12m6

Helligkeit ZS 18m0

dies ist ein recht heller aber auch kompakter PN, der überwiegend im Licht der Spektrallinien OIII leuchtet - der anregende Zentralstern ist nur Fotografen vorbehalten

5" Refraktor - bei 40x mit OIII ist NGC 6852 nur schwierig als kompakte rundliche Aufhellung zu halten - bei 80-fach mit UHC ist er noch immer ziemlich schwach, rundlich

12" Spiegel - der PN wird ab 70-fach sichtbar als leichte Aufhellung - bei 110-fach und UHC ist er dann indirekt deutlich erkennbar - er wirkt flächig und rund mit gut definierten Rändern - die Mitte wirkt leicht heller - bei 240-fach ohne Filter meinte ich, eine stellare Aufhellung im Nebel zu erkennen, das kann laut DSS eigentlich nicht sein, der ZS ist ohnehin zu schwach, vielleicht ist es die Kondensation auf der Ostseite gewesen, die auf Fotos schön zu erkennen ist - insgesamt wirkte UHC leicht besser als OIII

NGC 6852

NGC 6879

Sge

20h10m27s

+16°55'21"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 12m5

Helligkeit ZS 15m0

ein sehr kompakter rundlicher leicht diffus wirkender PN, der visuell stellar bleibt 

8" Spiegel - bei 40-fach und OIII eine stellare Erscheinung - auch ohne Filter indirekt gut zu sehen

NGC 6879

NGC 6884

 Cyg

20h10m24s

+46°27'40"

Größe 0,2' x 0,2'

Gesamthelligkeit 10m9

Helligkeit ZS 13m0

auch NGC 6766 - der PN zählt zu den kleineren Vertretern - er wurde 1883 von Edward Charles Pickering mit 15" entdeckt

3" Refraktor - Beobachtung bei Vollmond - schon bei 25-fach wir der PN indirekt sichtbar, aber sehr schwach - bei 60-fach ist er weiterhin stellar

12" Spiegel - bei 70-fach bildet der PN ein spitzes Dreieck mit zwei helleren Sternen im Südwesten - er wirkt leicht unscharf - UHC- und OIII-Filterblink sind eindeutig - bei 160-fach zeigt der PN eine leichte PN-typische Färbung - bei 480-fach ist ein helles Bällchen erkennbar, keine weiteren Details

NGC 6884

NGC 6886

Sge

 20h12m43s

+19°59'23"

Größe stellar

Gesamthelligkeit 11m4

Helligkeit ZS 15m0

ein sehr kompakter rundlicher leicht diffus wirkender PN, der visuell stellar bleibt

8" Spiegel -bei 40-fach bildet der PN mit zwei Sternen ein rechtwinkliges Dreieck - der PN ist der hellste der drei Lichtpunkte und zeigt nach Westen - selbst bei 270-fach bleibt der PN sternförmig - Filterblink mit UHC und OIII hat mir nicht wirklich geholfen

NGC 6886

NGC 6891

Del

20h15m09s

+12°42'16"

Größe 0,3' x 0,3'

Gesamthelligkeit 10m5

Helligkeit ZS 12m4

dieser PN ist zwar klein, aber ein relativ einfaches Objekt - er hat einen helleren inneren Ring ähnlich wie der Blue Snowball NGC 7662 oder Jupiters Geist NGC 3242 - visuell sind diese zwei Schalen aber nur schwer zu erkennen - der PN ist höchstvergrößerungsfähig

8" Spiegel - bei 30-fach ist der PN schon als kleines unscharfes Sternchen erkennbar - bei 90-fach und UHC ist der PN eindeutig von den umgebenden Sternen unterscheidbar, er beginnt flächig zu wirken mit diffusen Rändern ohne echte Begrenzung

NGC 6891

NGC 6894

 Cyg

20h16m24s

+30°33'53"

Größe 0,9' x 0,9

Gesamthelligkeit 12m3

Helligkeit ZS 15m0

Kleiner Ringnebel - der PN hat eine diffuse sphärische Außenschale mit einer gewundenen inneren Struktur - man vermutet, dass der Nebel mit latenten galaktischen Gaswolken interagiert, dies ist aber nur auf sehr tiefen Aufnahmen zu sehen

Bild rechts: Capella Observatory - Dr. Stefan Binnewies und Josef Pöpsel

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 14" und 240-facher Vergrößerung

8" Spiegel - bei 40-fach und mit OIII ist der PN nur sehr schwach und recht klein - bei 80-fach mit OIII ist er noch direkt sichtbar, rund und gleichmäßig hell - auch mit UHC indirekt auffällig - bei 150-fach ist NGC 6894 ohne Filter indirekt gerade noch als sehr schwache Aufhellung erkennbar

12" Spiegel - bei 70-fach sowie UHC zeigt sich ein schöner runder abgegrenzter Nebel mit Helligkeitsabnahme zur Mitte hin - bei 110-fach und OIII wirkt der PN wie ein schöner heller Ring - ganz rund wirkt er nicht - ein sehr schöner PN!

NGC 6894
NGC 6894 Zeichnung

NGC 6905

Del 

20h22m23s

+20°06'16"

Größe 1,3' x 0,7'

Gesamthelligkeit 11m1

Helligkeit ZS 14m3

Blue Flash Nebula - der Name stammt mal wieder aus dem Amerikanischen und geht auf John Malles zurück, der mit seinem vier Zoll Refraktor und nierdriger Vergrößerung ein Sterndreieck beobachtete, zwischen dem der PN bläulich schimmerte und blitzte - NGC 6905 ist die kleine masseärmere Version von Messier 76, dessen zentralen Torus wir aber fast von der Seite betrachten, die Achse ist gut 60% gegen die Sichtlinie geneigt - der PN gilt als einer mit der höchsten Anregungsstufe seiner Ionen - Grund dafür ist der recht heiße Zentralstern, ein Wolf-Rayet-Stern - die äußeren hantelartigen Strukturen sind nur gering und hauptsächlich im H-alpha-Licht angeregt

Bild rechts: Astro-Kooperation - Michael Breite, Stefan Heutz, Wolfgang Ries

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 10" und 360-500-facher Vergrößerung

5" Refraktor - bei 40-fach ohne Filter lässt sich der PN nicht gut von der Sternumgebung trennen, die Situation wirkt eher wie ein unaufgelöster offener Sternhaufen – auch bei 70-fach bleibt dieser eigentümliche Eindruck

8" Spiegel - bei 40-fach ist der PN stellar, wirkt aber schon leicht umhüllt - bei 60-fach und UHC wirkt er recht groß und eigentümlich in die Länge gezogen, sicher auch bewirkt durch den nördlich des PN stehenden Stern - bester Eindruck bei 90-fach und OIII - auf jeden Fall ein interessanter PN, der auch höhere Vergrößerungen verträgt

NGC 6905

NGC 7008

Cyg

 21h00m33s

  +54°32'39"

Größe 1,4' x 1,4'

Gesamthelligkeit 10m7

Helligkeit ZS 12m0

Fetus Nebula - ein facettenreicher PN mit interessanter irregulärer Form - die ovale Gesamtform ist im Osten unterbrochen und der Nebel hat helle Kondensationen in der Nebelschale - die Kondensationen an den Rändern sind Bereiche mit geringer Anregung (auf Fotografien rötlich) - das Verhältnis OIII zu Hα ist 1,3:1 (typisch für PN ist 3:1)

Bild rechts: Capella Observatory - Dr. Stefan Binnewies und Josef Pöpsel

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 10" und 210-360-facher Vergrößerung

3" Refraktor - bei 40-fach ohne Filter nur als schwache Aufhellung erkennbar - mit UHC indirekt recht auffällig, eher klein und gleichmäßig hell, direkt neben einem Feldstern - die Form ist eher schwer erkennbar - bei 60-fach mit UHC zeigt sich der Nebel rundlich
5" Refraktor - bei 20-fach ist der Nebel nur sehr schwach erkennbar - ein nahestehender Stern fällt auf - mit OIII zeigt sich der Nebel indirekt auffällig, gleichmäßig hell und wirkt rundlich bis leicht oval - der nahestehende Stern ist nur noch sehr schwach zu sehen - bei 40-fach wirkt der Nebel noch immer ziemlich schwach, gleichmäßig hell und rundlich bis leicht oval (NS) - südlich des Nebels befindet sich der markante Stern sowie ein weiterer schwacher Stern in südlicher Richtung - mit OIII kann die ovale Form gut erkannt werden - bei 80-fach erscheint der Nebel auch ohne Filter oval, die Süd- und Südwestseite des Nebels wirken dabei etwas schärfer begrenzt

8" Spiegel - bei 30-fach ist der PN schon sichtbar - bei 130-fach mit UHC dann gerade noch direkt sichtbar - unregelmäßige Struktur mit helleren und dunkleren Bereichen, leicht gebogen, einem offenen Kreis ähnlich - insgesamt aber recht klein

NGC 7008
NGC 7008 Zeichnung

NGC 7009

Aqr

21h04m11s

 -11°21'48"

Größe 0,6' x 0,6'

Gesamthelligkeit 8m3

Helligkeit ZS 12m8

Saturnnebel - ein besonders kompakter und flächenheller PN - Wilhelm Herschels erste Entdeckung und auch die einzige mit seinem 12" Reflektor - möglichst mit hohen Vergrößerungen beobachten - wichtig ist ruhige Luft und eine gute Optik - Dunst und leichte Aufhellung sind nicht so schlimm

Bild rechts: Capella Observatory - Dr. Stefan Binnewies und Josef Pöpsel

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 14" und 280-460-facher Vergrößerung

8" Spiegel - bei 80-fach sehr hell, rund, flächig und relativ groß

12" Spiegel - bei 70-fach zeigt sich ein helles grünliches Oval mit homogener Ausleuchtung - bei 160-fach wir das Oval deutlicher - der PN ist höchstvergrößerungsfreudig, allerdings konnte ich keine Strukturen feststellen - der PN wirkt in der Tat wie ein Planet, ein leicht unscharfer :-), aber nicht wie Saturn, die Jets waren noch nicht auszumachen

NGC 7009
NGC 7009 Zeichnung

NGC 7026

Cyg

21h06m18s

+47°51'07"

Größe 0,4' x 0,2'

Gesamthelligkeit 10m7

Helligkeit ZS 14m8

dieser bipolare PN besitzt den populär anmutenden Namen Cheeseburger Nebula - er wirkt zusammen mit nahem 9m6 hellen Stern wie ein Doppelstern

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 10" und 360-500-facher Vergrößerung

3" Refraktor - Beobachtung bei Vollmond - bei 40-fach wirkt der Nebel mit seinem Nachbarstern eher wie ein Doppelstern - bei 60-fach zeigt sich NGC 7026 als kleine gleichmäßige diffuse Aufhellung - indirekt gut sichtbar
4" Spiegel - bei 80-fach wird indirekt eine kleine diffuse runde Aufhellung direkt neben dem Stern sichtbar - recht einfach zu sehen
8" Spiegel - Beobachtung bei Vollmond - bei 60-fach sowie UHC wird an einem Stern ein leicht grünlich schimmernder diffuser Fleck ohne Konturen sichtbar - bei 90-fach ist bereits eine Trennung des PN vom Stern möglich - bei 130-fach und UHC wirkt der Nebel heller als der Stern - bei 270-fach und geduldiger Beobachtung habe ich blickweise die Trennung beider Schalen wahrgenommen

18" Spiegel - bei 160-fach zeigt sich ein runder heller Nebelball neben einem hellen Stern - bei 320-fach wird die Zweiteilung bereits gut sichtbar, sowie ein schwacher äußerer Halo - bei 510-fach zeigen sich zwei gegenüberliegende längliche und gut begrenzte Schalen sehr deutlich und mit eine breiten Abstand, der Zwischenraum ist mit einem schwächeren Nebel gefüllt - beide Schalen wirken in der Mitte heller - auf der südlichen und offen wirkenden Seite des PN gehen von den beiden Schalen schwach diffuse Ausläufer in den Raum hinaus - auf der Nordseite ist indirekt blickweise ein leicht spitz zulaufender diffuser Ausläufer zu erkennen - bei weiterer Vergrößerung auf 760-fach werden die Ausläufer etwas deutlicher - an der Südseite ragen sie weiter in den Raum hinein, der Ausläufer auf der Nordseite löst sich bei dieser Vergrößerung zu einer bogenförmigen Struktur auf, die beide Schalen miteinander verbunden hat

NGC 7026
NGC 7026 Zeichnung

NGC 7027

 Cyg

21h07m02s

+42°14'10"

Größe 0,3' x 0,2'

Gesamthelligkeit 8m5

Helligkeit ZS 16m3

Magic Carpet - der PN ist mit einem Alter von 600 Jahren das jüngste Deep Sky Objekt am Himmel - er ist sehr hell und recht einfach zu beobachten, also auch aus der Stadt heraus - die deutlich elliptisch geformte Haupthülle hat scheinbar eine quadrupolare Struktur

Bild rechts: Capella Observatory - Dr. Stefan Binnewies und Josef Pöpsel

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 18" und 510-facher Vergrößerung

FG 8x40 - indirekt recht einfach zu sehen, stellar
4" Spiegel - bei 30-fach nahezu stellar und direkt einfach zu sehen - bei 80-fach indirekt leicht flächig, aber noch immer sehr kompakt - sieht einem verschwommenen Stern ähnlich - bei 140x leicht oval mit etwas hellerem Zentrum, Rand leicht diffus

8" Spiegel - bei 20-fach ist der PN schon stellar sichtbar - bei 90-fach kleiner kompakter leicht grünlich leuchtender Nebel - bei 200-fach wirkt der PN noch immer hell und leicht rautenförmig NO-SW-elongiert - der Nordwestrand leuchtet etwas heller

18" Spiegel - PN sehr hell mit einer rechteckig bzw. leicht trapezförmigen Grundform - bei 320-fach scheint der PN mit feinen Dunkellinien durchzogen zu sein, was ihn in drei längliche Segmente teilt - bei 510-fach sind diese drei Segmente deutlich getrennt voneinander zu erkennen - ein Segment ist deutlich heller und mit einer stellaren Helligkeitsspitze versehen, daran hängt eine Art "Fortsatz" mit einer Biegung nach Nordwest - der PN ist von einem schwachen unförmigen Halo umgeben

NGC 7027
NGC 7027 Zeichnung

NGC 7048

Cyg

21h14m15s

+46°17'16"

Größe 1' x 1'

Gesamthelligkeit 12m0

Helligkeit ZS 18m0

ein PN mit Ringstruktur - der Zentralstern ist visuell nicht erreichbar - zwar taucht mit größeren Öffnungen ein schwacher Stern im Nebel auf, dieser liegt aber deutlich abseits der Mitte und ist ein zufällig in Sichtlinie stehender Feldstern der Milchstraße

Bild rechts: Astro-Kooperation - Michael Breite, Stefan Heutz, Wolfgang Ries

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 184" und 320-facher Vergrößerung

3" Refraktor - Beobachtung bei Vollmond - bei 60-fach und UHC ziemlich kompakte Aufhellung - ohne Filter eher schwach
8" Spiegel - bei 80-fach zeigt sich der Nebel direkt neben einem 10m2 hellen Stern und ist ohne Filter indirekt gut erkennbar - durch den recht hellen Nachbarstern kann der Nebel leicht länglich wirken - mit OIII ist der Nebel als runde, diffuse Aufhellung neben dem Stern deutlich sichtbar

12" Spiegel - bei 70-fach und im Wissen um die Lage wird der PN indirekt bereits schwach sichtbar - bei 110-fach und UHC zeigt sich eine schöne homogen helle Scheibe - OIII wirkt auch sehr gut, aber UHC fand ich schöner - der PN wird im Süden von einem Stern flankiert und im Norden zeigt sich ebenfalls ein noch schwächerer Stern - bei 240-fach zeigt sich der PN auch ohne Filter deutlich, besitzt aber weniger definierte Ränder bei höheren Vergrößerungen und UHC wirkt die Westseite immer leicht heller

18" Spiegel - bei Aufsuchvergrößerung wird der PN bereits deutlich als rund-ovaler Nebel sichtbar, er klebt an einer hellen Sterngruppe klebt - bei 320-fach wird eine Schalenstruktur erkennbar mit zwei gegenüberliegenden Teilen - die östliche Schale ist dünner, während die westlicher Schale deutlich dicker wirkt - die westliche Schale hat am nördlichen Ende eine "Verdickung", die etwas heller wirkte, in dessen Mitte ist ein schwacher Stern zu erkennen - das nördliche und südliche Ende des Nebelovals wirkt offen

NGC 7048
NGC 7048 Zeichnung

NGC 7094

Peg

21h36m53s

+12°47'19"

Größe 1,6' x 1,6'

Gesamthelligkeit 13m4

Helligkeit ZS 13m0

ein großer alter und damit ziemlich lichtschwacher PN, dessen kräftig blau leuchtender ZS um einiges heller ist als der Nebel - insgesamt scheint über NGC 7094 nicht viel bekannt zu sein, selbst die Entfernungsangabe ist ziemlich unsicher und damit auch die Ausdehnung - NGC 7094 zeigt zahlreiche filamentartige Strukturen, was ihn sehr interessant macht

Bild rechts: Capella Observatory - Dr. Stefan Binnewies und Josef Pöpsel

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 18" und 210-facher Vergrößerung + OIII

8" Spiegel - bei 40-fach rund, gleichmäßig hell, schwach - bei 80-fach ist dann indirekt der Zentralstern auffällig - mit OIII direkt gerade noch wahrnehmbar

12" Spiegel - bei 70-fach und UHC wird eine schwache flächige Aufhellung sichtbar - im PN ist eine kleine stellare Aufhellung erkennbar, der ZS - ohne Filter ist der PN so gut wie nicht sichtbar

NGC 7094
NGC 7094 Zeichnung

NGC 7139

Cep

21h46m09s

+63°47'29"

Größe 1,3' x 1,3'

Gesamthelligkeit 13m3

Helligkeit ZS 18m0

ein oft übersehener recht flächenschwacher PN - der Zentralstern ist visuell nicht erreichbar

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 18" und 340-facher Vergrößerung

8" Spiegel - bei 40-fach und OIII indirekt sichtbar - bei 100-fach ohne Filter indirekt gerade noch wahrnehmbar und extrem schwach - mit OIII als recht schwache, rundliche Aufhellung zu sehen, deutlich flächig und gleichmäßig hell

12" Spiegel - bei 70-fach ist der PN auch schon ohne Filter als diffuse homogen helle Aufhellung erkennbar - mit UHC wird ein deutlich begrenztes Nebelbällchen sichtbar, OIII wirkt minimal besser - bei 160-fach und UHC zeigt sich weiterhin ein gut begrenztes Nebelscheibchen, das nun aber nicht mehr ganz rund ist - östlich vom PN ist eine Sterngruppe markant, die einem Pantoffeltierchen gleicht (ein Sternbogen aus 4 Sternen zieht sich von SW nach NO mit zwei Fühlersternen im Norden darüber) - bei 200-fach wirkt der Rand südöstlich blickweise leicht heller

18" Spiegel - bei Aufsuchsvergrößerung bereits direkt zu sehen als runde Nebelscheibe - bei 340-fach sind am östlichen und westlichen Rand des runden Nebels dünne und gut abgegrenzte Schalen zu erkennen, an dessen nördlichem Ende jeweils ein Stern zu sehen ist - der nördliche und südliche Rand zeigen sich dagegen eher diffus begrenzt und sie wirken flach und blickweise leicht nach innen gewölbt
NGC 7139
NGC 7139 Zeichnung

NGC 7293

Aqr

 22h29m39s

 -20°15'14"

Größe 25' x 25'

Gesamthelligkeit 7m3

Helligkeit ZS 13m6

der Helixnebel ist der uns am nächsten gelegene PN - er ist sehr alt und groß, aber schwach und er hat eine komplexe Schalenstruktur mit mehreren Ringen unterschiedlicher Ausdehnung - visuell ist er wegen der maximalen Höhe von 20° und seiner geringen Flächenhelligkeit für mitteleuropäische Beobachter ein schwieriges Objekt

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 12" und 100-facher Vergrößerung

8" Spiegel - bei 40-fach und OIII extrem groß für einen planetarischen Nebel - rund, zur Mitte hin dunkler werdend - durch den leicht aufgehellten Himmel ohne Filter indirekt gerade noch wahrnehmbar

NGC 7293
NGC 7293 Zeichnung

NGC 7354

Cep

22h40m20s

+61°17'09"

Größe 0,4' x 0,3

Gesamthelligkeit 12m2

Helligkeit ZS 15m0

ein elliptischer PN mit einem Halo von mittlerem Entwicklungsalter - der PN steht recht einsam in einer relativ sternarmen Gegend, das Suche nach ihm ist dennoch lohnend - der ZS ist umgeben von einer sphärischen Außenhülle und einer elliptischen inneren Hülle - hoch auflösende Fotos zeigen zudem helle Knoten um den ZS und zwei asymmetrische Jets, für die ein zweiter Begleiter ursächlich sein könnte, sein Vorhandensein wurde aber noch nicht bewiesen

Bild rechts: Capella Observatory - Dr. Stefan Binnewies und Josef Pöpsel

8" Spiegel - bei 100-fach direkt noch erkennbar - rundlich und gleichmäßig hell - Filter helfen
10" Spiegel - bei 40-facher Vergrößerung ist der direkt als kleiner runder Nebelball, mit helleren Zentrum zu sehen - bei 70-fach zeigt er zur Mitte hin einen deutlichen Helligkeitsanstieg,  ein naher schwacher Stern südwestlich vom PN wird erkennbar - bei 210-fach zeigt sich indirekt einen strukturierter Rand, der aber nicht greifbar ist - bei 360-fach wirkt das Zentrum blickweise  dunkler - mit etwas Geduld werden blickweise zwei Schalen am östlichen sowie westlichen Rand sichtbar - in guten Momenten wirken beide Schalen zur Mitte hin heller - die Schale auf der östlichen Seite ist meist besser greifbar - der PN hatte eine rund-ovale Grundform und ist nach außen weich abgegrenzt
12" Spiegelschon bei Aufsuchvergrößerung ist der PN als leichter zarter Nebel erkennbar - bei 70-fach ist er recht hell und nicht homogen - UHC zeigt Wirkung und der PN erscheint heller und schön rund - bei 110-fach werden westlich und südwestlich vom PN zwei schwache Sterne sichtbar - bei 200-fach bekommt der PN einen leicht viereckigen Eindruck - bei 360-fach entpuppt sich der westlich stehende Stern als ein Sternpärchen
NGC 7354

NGC 7662

 And

23h25m54s

+42°32'06"

Größe 0,9' x 0,7'

Gesamthelligkeit 8m3

Helligkeit ZS 13m0

Blue Snowball - seine namensgebende blau-grüne Farbe stammt vom Leuchten des zweifach ionisierten Sauerstoffs - der PN ist einer der hellsten Planetarischen Nebel, der schon mit kleinen Öffnungen seine schöne Farbe zeigt

Bild rechts: Astro-Kooperation - Michael Breite, Stefan Heutz, Wolfgang Ries

Zeichnung rechts: Mathias Sawo mit 18" und 340-facher Vergrößerung

4" Refraktor - bei 30-fach wird indirekt ein kleines unscharfes Sternchen sichtbar - bei 50-fach dann ein flächiger diffuser heller Nebel - bei 150-fach ist der PN noch immer sehr hell und als klar begrenzte runde Scheibe erkennbar

12" Spiegel - bei 70-fach schön hell, groß und rund mit leicht bläulichen Farbeindruck (Farbe aber nicht sehr auffällig) - ich habe den Eindruck, er strahlt ein wenig "dreckig" und zur Mitte hin heller werdend - bei 160-fach rund mit definierten Grenzen und homogen hell - in allen weiteren Vergrößerungen bleibt der PN rund und zeigt kaum Helligkeitsunterschiede 

18" Spiegel - der PN ist sehr hell und hat eine ovale Grundform - bei 340-facher Vergrößerung zeigt sich innerhalb des Nebels deutlich ein C-förmige Struktur - am Südost- sowie am Nordwest-Rand sind längliche Aufhellungen zu erkennen - die Scheibe und die Strukturen wirken gut abgegrenzt

NGC 7662
NGC 7662 Zeichnung