Beobachtungen

Diese Liste meiner Beobachtungsbeschreibungen ist sicherlich für all jene interessant, die nach zusammenhängenden Objektlisten im Netz suchen.

 

Der Einfachheit halber habe ich alles nach Objektbezeichnung sortiert. Dadurch ist die Zusammenfassung zwar extrem lang, aber falls ihr auf der Suche nach einem bestimmten Objekt seid und nicht ewig scrollen wollt, dann benutzt einfach die Tasten Strg + F als Suchfunktion.

 

Beobachtungsbedingungen:

Ich beobachte meist in meinem Garten unter einem 6m0 bis 6m5 Himmel.

Transparenz und Seeing sind dabei oft nur mäßig.

Sollte eine Beobachtung stark von diesen Eckdaten abweichen, habe ich dies entsprechend vermerkt.

 

 

 

 

 

 Letzte Aktualisierung: 20 August 2018

  Objekte

Beobachtungen

  Galaxien (Gx)

336

  Quasare (Qu)

1

  Kugelsternhaufen (KS)

51

  Offene Sternhaufen (OS)

221

  Sternmuster (SM)

84

  Galaktische Nebel (GN)

72

  Planetarische Nebel (PN)

128

  Supernovarest (SNR)

4

  Gesamt

897

  verwendete Öffnung/Optik

Beobachtungen

  FG 10x50 

249

  4" Refraktor

175

  8" Spiegel

109

  12" Spiegel

730

 Gesamt

1.263



Objekt

Art

Öffn.

Beschreibung

7SotP

SM

FG

7 Sisters of the Pole - das Muster passt nur ganz knapp nicht vollständig in des 6,7° große GF - innerhalb der 4 helleren Kastensterne schlängelt sich eine Kette von 8 schwächeren Sternen wie eine Schlange

 

 

8"

bei 20x bzw. 3,25° GF sind die 4 Kastensterne gut im Bild, das Muster wirkt allerdings unauffällig

Abell 2

PN

12"

bei 110x und UHC wird der PN indirekt als kleine Aufhellung sichtbar und kann länger gehalten werden - der Südwesten scheint etwas heller zu leuchten - OIII hat bei keiner Vergrößerung geholfen

Abell 4

PN

8"

bei 80x sowie OIII ist der PN indirekt als kleines flächiges Scheibchen erkennbar - leicht zu halten - direkt nur schwer sichtbar

 

 

12"

bei 100x sowie OIII ist der PN indirekt als gut abgegrenztes homogen helles Scheibchen sichtbar

Abell 10

PN

12"

bei 80x sowie OIII wird indirekt ein kleiner schwacher Schimmer sichtbar - bei 130x ist der PN aber weiterhin ohne definierbare Form - ohne Filter ist eine stellare Aufhellung im Nebel wahrnehmbar, das scheint aber unmöglich, da der ZS nicht hell genug ist

Abell 12

PN

12"

in einer für Flachlandverhältnisse ungewöhnlich trockenen Nacht ist bei 110x sowie OIII eine deutlich abgegrenzte Aufhellung innerhalb der Stern-Strahlkranzes Richtung Nordwest zu sehen, wobei der vom Stern abgewandte Rand des PN deutlicher zu sehen ist - bei 200x wird die gesamte Scheibe gut abgegrenzt sichtbar - nach vielen Fehlversuchen und vielen feuchten Nächten ein echtes Highlight für mich

Abell 21

PN

4"

Medusa-Nebel - bei 40x sowie UHC und etwas Geduld blitzt eine relativ große Fläche über einem schwachen Stern durch, die nicht rund ist, sondern nach SO verbogen

 

 

12"

bei 70x sowie OIII ist die breite Sichel deutlich direkt sichtbar - die Innenseite der Sichel läuft nach NW diffus aus - UHC geht auch, aber OIII ist besser (in einer anderen Nacht war UHC besser)

Abell 31

PN

12"

bei 40x und OIII ist der südöstliche Stern des Parallelogramms von einem schwachen diffusem Leuchten umgeben - größte Helligkeit südlich und südwestlich von diesem Stern - bei 70x und OIII bleibt der Glow diffus aber deutlich sichtbar - echte Begrenzungen sind an keiner Stelle auszumachen - kein typischer Abel-PN-Anblick

Abell 33

PN

12"

die Stelle ist schnell ausgemacht und das schwächere Zweifach-Sternchen im Norden des Nebels dient recht gut zur Bestimmung der Größe des PN - bei 40x und OIII ist indirekt eine Aufhellung N-NO eines helleren Sterns erkennbar - der Rand ist nicht mehr diffus, aber der Nebel ist so schwach, dass man nicht mehr von einer Begrenzung sprechen kann, zum Norden hin ist Abell 33 am besten begrenzt - 70x und OIII verbessern die Sichtbarkeit und Helligkeit ein wenig - blickweise wirken seine Grenzen nach Norden hin wieder definierter - im Süden verhindert die Helligkeit des angrenzenden Sterns eine bessere Beobachtung - UHC bringt nichts

Abell 36

PN

12"

bei 40x ist der ZS schon als verwaschenes Sternchen zu erkennen - bei 70x sowie OIII wirkt der PN wie ein Reflexionsnebel - bei 110x sowie OIII wird der Nebel deutlicher und anders als auf Fotos sichtbar als OW-elongierte Aufhellung erkennbar (vermutlich habe ich nur die hellsten Nebelteile wahrgenommen - der nördliche Teil wirkt leicht  heller - leicht war der PN nicht

Abell 37

PN

12"

auch IC 972 - bei 70x wird eine rundliche Aufhellung sichtbar, die mit zwei Sternen nördlich ein rechtwinkliges Dreieck bildet - mit UHC wird der PN besser greifbar und wirkt rund, gut begrenzt und homogen hell - OIII wirkt auch und gibt minimal mehr Kontrast, aber UHC hat mir besser gefallen - bei 110x ohne Filter blitzt das Scheibchen immer wieder schwach auf

Abell 39

PN

12"

bei 50x und OIII zeigt sich der PN schwach und zeigt keine echten Konturen - bei 70x und OIII wird der PN indirekt rund abgegrenzt sichtbar - gefühlt ist das ein PN, der herausgearbeitet werden muss, denn je länger man das Objekt betrachtet, desto besser wird die Ansicht

Abell 46

PN

8"

bei 90x und UHC wird indirekt ein schwacher kleiner Glow sichtbar - da ringsherum keine Sterne sichtbar sind, fällt es mir nicht leicht, die richtige Stelle anzuvisieren, ein flaches Sterndreieck etwas weiter westlich hilft etwas

 

 

12"

bei 70x und OIII blitzt der PN indirekt als schwacher homogen heller diffuser Nebel hervor - um ihn herum sind keine Sterne erkennbar - bei 110x und UHC kann der PN indirekt länger gehalten werden - bei 160x und OIII habe ich nichts gesehen, dafür wird ohne Filter im nun sehr schwach sichtbaren Nebel der ZS sichtbar - man sieht nie beide zusammen, sondern nur im Wechsel zwischen indirektem und direktem Sehen

Abell 50

PN

12"

bei 70x und OIII wird der PN sofort als kleiner kompakter Nebel sichtbar - Lage nördlich eines helleren Sterns - bei 160x ist der PN auch ohne Filter sichtbar

Abell 55

PN

12"

bei 70x und OIII zeigt sich der PN direkt als relativ große schwache Aufhellung - indirekt ist er leicht heller und länger haltbar - Abell 55 ist homogen hell und hat leicht diffuse Ränder

Abell 57

PN

12"

bei 110x und OIII blitzt der PN immer wieder als leichte kompakte Aufhellung auf - leicht helleres Zentrum - der PN bildet mit drei Sternen ein längliches Rechteck und bildet dabei den nördlichen Eckpunkt - bei 160x und OIII wird die Sichtbarkeit schwerer und es ist keine definierte Form erkennbar, wenn Abell 57 mal aufblitzt - schwer

Abell 61

PN

12"

nicht gesehen, definitiv nicht gesehen - schon mehrfach probiert und ich bin mir sicher, dass ich die richtige Stelle gefunden habe

Abell 67

PN

12"

bei 70x und OIII sowie einiger Geduld wird der PN sehr schwach südwestlich einer Dreierkette schwacher Sterne sichtbar - er blitzt nur gelegentlich auf

Abell 70

PN

12"

Diamond Ring - bei 70x und OIII wird indirekt eine schöne gleichmäßig helle Aufhellung sichtbar - die Ränder sind nicht sehr definiert - bei 160x und OIII ist indirekt weiterhin eine relativ runde homogen helle Scheibe erkennbar - auf die Galaxie (ohne Filter) habe ich leider nicht geachtet

Abell 72

PN

8"

bei 80x und OIII zeigt sich der PN nur blickweise und sehr diffus - keine echte Abgrenzung und der PN ist extrem schwach

 

 

12"

bei 70x und OIII wird der PN indirekt sichtbar - der nordöstliche Rand zeigt sich am auffälligsten, wenn man von auffällig sprechen kann

Abell 75

PN

12"

bei 70x und OIII leuchtet ein rundes gleichmäßig helles Scheibchen auf - der PN wirkt gut begrenzt - UHC ist auch hilfreich - bei 160x ist der PN auch ohne Filter indirekt sichtbar und ich sehe nördlich im Nebel zwei Sterne, allerdings ist das wie ein Katz- und Mausspiel, denn direkt sind die Sterne sichtbar, indirekt der PN und die Sterne verschwinden

Abell 78

PN

12"

bei 70x und OIII wird indirekt ein schwacher diffuser Nebel um den vorher ausgemachten Zentralstern sichtbar - er wirkt rund - indirekt ist er mitunter länger haltbar - mit UHC ist er auch sichtbar, aber noch schwächer und an der Wahrnehmungsgrenze

Abell 79

PN

12"

in der betreffenden Gegend ist die Orientierung extrem schwer, denn an der betreffenden Stelle gibt es keine vernünftigen Orientierungssterne - bei 70x und OIII wird mit etwas Geduld indirekt eine schwache Aufhellung sichtbar - der PN bildet mit drei helleren Sternen im Norden ein rechtwinkliges Dreieck - man muss sich ein wenig Einsehen, dann zeigt der PN leichte Helligkeitsunterschiede bzw. er wirkt unregelmäßig - bei 110x und OIII lässt die Sichtbarkeit nach

Abell 81

PN

12"

auch IC 1454 - bei 70x und OIII ist der PN direkt sofort erkennbar - der Westen wirkt heller und richtig rund schaut der PN nicht aus - bei 160x ist der PN auch ohne Filter sichtbar - mit Filter wirkt der Peng leicht abgeflacht - nördlich am Nebel kleben zwei schwächere Sterne

Abell 82

PN

12"

bei 70x sowie UHC ist der PN schwach auszumachen - leicht helleres Zentrum - OIII hilft auch - bei 160x und UHC ist nach Osten versetzt ein Stern wahrnehmbar - warum habe ich den ZS nicht gesehen?

Al 2

OS

FG

indirekt besehen, ergibt sich am besten eine Ahnung davon, dass dort ein lockerer Sternhaufen steht - die Konturen des Umbrella-Clusters sind erkennbar und ich meine, indirekt den aufgespannten Schirm erkennen zu können, der untere östliche Rand ist unterbrochen - vom Stiel ist ein Stern direkt erkennbar - mitunter wechselt allerdings der Eindruck von Größe und Aufspannung des Schirms, das heißt, das Muster ist im FG noch nicht eindeutig erkennbar

Al 39

OS

12"

Alessi 39 - bei 40x ist eine relativ homogene Verteilung von Sternen auf geschätzt 0,5° Durchmesser zu sehen - es ist keine Konzentration zur Mitte hin erkennbar - der Haufen hebt sich sichtbar, aber nicht auffällig vom Umfeld ab - höher vergrößern ist nicht ratsam

Al J0022.7

SM

FG

Alessi J0022.7+5417 - Mini-W - man bleibt zwangsläufig an der Verdichtung hängen, die trotz vieler gleichheller Sterne im Umfeld durch ihre Kompaktheit auffällt - alle Sterne des W sind erkennbar, der nordwestliche Stern ist gerade noch knapp zu sehen

 

 

4"

bei 30x ist das W aufgrund der verblüffend ähnlichen Form gut erkennbar - bei 70x wird indirekt der kleine Begleiter von Es 42 sichtbar

 

 

12"

bei 40x erkennbar, aber nicht markant, weil sich viele gleichhelle Sterne im Umfeld tummeln - bei 110x wird das Himmels-W deutlicher und die Komponenten des DS ES 42 zeigen sich bereits mit deutlichem Abstand

Al J0708.5

OS

12"

Alessi J0708.5+2159 - bei 40x zeigt sich ein gesichtsfeldfüllender recht unregelmäßiger in die Länge gezogener Haufen - zwei hellere Sternpaare dominieren den Haufen - in einem kleinen konzentrierten Feld innerhalb blitzt eine Schar von 7 sehr schwachen Sternen durch, die aber sicherlich nicht zum Haufen dazu gehören - nicht uninteressant

Al J1933.7

OS

8"

Alessi J1933.7+1147 - bei 40x ist der Haufen gut als solcher zu erkennen, sehr kompakt - bei 60x werden alle sechs helleren Sterne indirekt sichtbar

 

 

12"

bei 50x zeigt sich eine kompakte Gruppe von Sternen, von denen 5 bereits gut hervorstechen - bei 70x wird der Haufen interessanter, jetzt wirkt der Haufen wie eine Würfel 6, allerdings leicht verzerrt - bei 160x sind direkt und indirekt 8 Sterne erkennbar

Alicante 1

OS

4"

bei 70x sind die beiden Sterne östlich und westlich gut zu erkennen - zusätzlich ist südlich des östlichen Sterns ein leichtes Glimmen zu erkennen - der indirekt erkennbare Stern bildet ein rechtwinkliges Dreieck mit den beiden hellen Sternen (rechter Winkel im NO)

 

 

12"

bei 70x sind 4 Sterne zu erkennen - bei 110x wird das Z deutlich - bei 200x bleibt der Nordwesten markant, dort ist etwas mehr Aufhellung erkennbar - bei 360x wird die kleine Sternspur erkennbar, die dem Haufen das charakteristische Aussehen eines Z gibt

Allys Zopf

SM

FG

die Sternkette ist markant unterhalb der helleren Plejadensterne erkennbar - die Anordnung erinnert an zwei Vogelschwingen

 

 

4"

bei 20x ist eine geschwungene Kette aus 6 Sternen markant, die nach Süden leicht schwächer werden - die Abstände zwischen den Mitgliedern sind fast gleich, so dass der Eindruck eines Zopfes schön wiedergegeben wird

Archinal 1

OS

8"

bei 90x wird indirekt ein ganz zarter Schimmer sichtbar, bei dem hin und wieder eine leichte Granulation erkennbar ist  - bei 200x sind indirekt 4 bis 5 Sterne auszumachen - grenzwertig

 

 

12"

bei 70x zeigt sich der OS leicht länglich und angranuliert - die Mitglieder scheinen gleichmäßig hell zu sein - bei 110x bestätigt sich der längliche Charakter und der Haufen biegt sich von SO nach NW - indirekt sind ein halbes Dutzend Sterne erkennbar - östlich des Haufens wird steht ein hellerer Stern - bei 200x noch immer ein leicht nebliger Charakter aber Archinal 1 ist gut abgegrenzt vom Umfeld zu sehen - je ein Stern östlich und westlich markieren mit etwas Abstand den Haufen

Arp 250

Gx

12"

Arp 250 besteht aus zwei Galaxien IRAS F007327+3529 und LEDA 2136 - bei 70x habe ich eine Sterngruppe für Arp 250 gehalten - Beobachtungsbeschreibung: von NGC 2415 ausgehend zeigten zwei Sterne in einem Bogen auf die Stelle, der Abstand verdoppelt sich jeweils - die diffuse Stelle bildet ein gleichwinkliges spitzes Dreieck mit zwei nördlichen helleren Sternen - DSS zeigt, dass Arp 250 etwas weiter nordnordwestlich steht - nächstes Mal ist eine  Aufsuchkarte Pflicht!

Arp 322

Gx

12"

Nacht mit schlechtem Seeing, aber Zenitbeobachtung - bei 160x sichtbar - bei 200x werden indirekt Komponenten B-D als länglicher Nebel mit zwei Kondensationen auffällig - A und E trotz intensiver Bemühungen nicht gesehen

ASCC 11

OS

FG

die beiden OW-ausgerichteten hellen Sterne (der hellste hat 6m4 Helligkeit) sind dominant und nördlich und südlich ist noch jeweils ein schwächerer Sterne leicht sichtbar - ob diese Sterne zu dem von den DSH gemeinten Haufen gehören, ist mir nicht bekannt - zwischen ihnen sind aber hin und wieder indirekt noch schwächere Sterne zu sehen, die meisten davon südlich der beiden hellen Sterne

ASCC 101

OS

FG

sofort entsteht der Eindruck eines Vogels, der seine Schwingen weit ausgebreitet hat - die vier hellsten Sterne bilden Kopf, Flügelspitzen und Schwanzende - der Schwanz selbst wird von 4 Sternen gebildet, die einen kleinen Bogen bilden - die Schwingen werden von Sternketten gebildet, die parallel zueinander verlaufen und an den Enden spitz zusammen gehen - sehenswert

 

 

4"

zwei Sternketten formen den Umriss eines schönen Auges - mit dem Zweiten sieht man besser … kommt einem in den Sinn, wenn man die hellen Sterne südwestlich mit hinzunimmt

 

 

8"

bei 25x sind die Schwingen und der Schwanz erkennbar - der Haufen an für sich hebt sich nicht sehr stark vom sternreichen Umfeld ab - indirekt kommen einige Mitglieder hinzu - der Haufen füllt schon ordentlich das GF

B 6

GN

12"

bei 40x ist etwas südlich eines 8m5 hellen Sterns ein sternärmere längliche Region wahrnehmbar, nur ein halbes Dutzend schwache Sterne scheinen dort durch - östlich ist ein angedeuteter Schwung nach Norden auszumachen - der Nebel ist erkennbar, aber nur mäßig auffällig - bei 70x kommen einige schwache Sterne hinzu und der DN muss bereits abgefahren werden

B 34

GN

12"

bei 40x fällt eine größere Fläche mit weniger Sternreichtum auf, durch die sich eine gezackte Kette schwacher Sterne Nordsüdwärts zieht - markant ist der Nebel aber nicht, sondern nur bei Wissen um die Bedeutung erahnbar - am eindeutigsten ist der südliche Teil erkennbar, der sich in einem geschwungenen Bogen etwas mehr vom Sternumfeld abgrenzt, sonst ist aber keine echte Begrenzung auszumachen - vielleicht sind 12" schon zuviel Öffnung und es werden innerhalb des Nebels zu viele Sterne sichtbar

B 112

GN

12"

bei 40x wirkt der Dunkelnebel kompakt und nicht so auffällig wie der Komplex um B 114 weiter östlich - die Westkante ist recht gut definiert und vier hellere Sterne begrenzen diese Kante - auch bei 70x ist der Nebel gut zu erkennen, man muss sich aber erst einsehen - zusammen mit dem östlichen Dunkelnebelkomplex um B 114 wirken beide bei längerer Betrachtung sehr plastisch

B 114

GN

12"

bei 40x ist das der auffälligste der vielen Dunkelnebelkomplexe um M 11 - bei 50x sind an der Ostflanke des Nebels ein paar hellere Sterne auffällig, der Abschnitt um B 118 im SO ist nicht erkennbar

B 133

GN

12"

bei Aufsuchvergrößerung 40x ist ein nebliger Schlauch zu erkennen und eigenartigerweise ist im Nebel eine Kondensation zu erkennen, ähnlich einem kleinen unaufgelösten Sternhaufen - bei 50x wird der Nebel deutlicher und im Nebel schimmern gut ein Dutzend Sterne durch, die zusammen eine aufrecht stehende gespiegelte 5 darstellen, im Bogen ist eine Lücke

B 142

GN

FG

der Nebel ist deutlich erkennbar und markanter als B 143, aber die Konturen sind schwer zu fassen - zwei Sterne südlich von B 142 helfen bei der Trennung der beiden Nebelteile (B 142/143) - Barnards E steht leicht kursiv geschrieben am Himmel

 

 

8"

bei 30x ist der DN sehr deutlich erkennbar und schön zusammen mit B 143 als Barnards E im Gesichtsfeld sichtbar - das Dunkel wird kaum von Sternen durchdrungen - bei 40x werden die Unterschiede zwischen Sternumfeld und Nebel noch ausgeprägter

 

 

12"

bei 50x in dieser Teil des E deutlich erkennbar - B 142 passt zusammen mit B 143 gerade so in das GF

B 143

GN

FG

der Nebel ist erkennbar, er wirkt nach Osten bauchig und nach Westen etwas aufgefächert - zwei Sterne nördlich von B 143 helfen bei der Trennung der beiden Nebelteile (B 142/143) -  sie verlaufen analog zum Bogen von B 143

 

 

8"

bei 30x ist der nördliche Bogen besonders stark ausgeprägt und man hat das Gefühl, das unfassbare Schwärze das Auge umfängt - die westlichen Ausläufer ragen wie Krakenarme in das Sternumfeld hinein

 

 

12"

bei 50x ist die Sternleere sehr prägnant, der schmale Bogen ist besonders deutlich erkennbar

B 144

GN

FG

Zenitbeobachtung und perfekter Landhimmel - westlich der markanten Sternkette ist eindeutig eine dunklere längliche NS-ausgedehnte Zone erkennbar, die stark strukturiert erscheint und deutlich weiter nach Süden reicht, als die Ausmaße von LDN 862, also ist ein Teil von B 144 auch erkennbar - der Gesamtnebel zeigt sich gut abgegrenzt - innerhalb schimmern noch eine Menge Lichtpünktchen durch, stören aber nicht diesen fantastischen Gesamteindruck

 

 

4"

bei 25x (4,2 mm AP) sind um η Cyg deutlich dunklere Bereiche erkennbar, die sich nach Norden ausdehnen

 

 

12"

bei 40x habe ich von  LDN 862 ausgehend die Gegend abgefahren und es zeigen sich deutlich markante DN-Gebiete, vor allem in der Nähe des Sterns η Cyg - ein Gesamtbild vom Fisch auf dem Teller will sich allerdings nicht so recht ergeben

B 145

GN

FG

Zenitbeobachtung und beste Landhimmelbedingungen - der Dunkelnebel ist nur schwer auszumachen und lange nicht so groß, wie angenommen - die beiden helleren Sterne im Norden und Osten helfen zwar bei der Orientierung, aber die betreffende Region fällt lediglich durch weniger Sterne auf, die Grenzen bleiben diffus

 

 

4"

bei 25x ist der Dunkelnebel markant, gut definiert und noch Osten spitzer werdend - nach Westen ist der DN nicht so ausgeprägt - einige Sterne blitzen aus ihm hervor und ziemlich mittig zieht eine Sternkette schön von Nord nach Süd durch den Nebel - im Süden begrenzt eine Stern-Dreierkette den Nebel

 

 

12"

bei 40x ist der Nebel sehr auffällig - ein OW-elongierter dunkler länglicher Fleck inmitten dieses hellen Milchstraßengebietes - der Nebel ist nach Süden gewölbt und verjüngt sich nach Osten hin - Gesamtaussehen wie die Wal-Galaxie, nur ohne Licht - einige helle Sterne liegen an seinen Grenzen, der hellste im Norden - im Nebel schimmern auch einige Sterne hervor - bei 50x ist der Nebel mit field sweeping immernoch sehr eindrucksvoll - bei 70x wird der GN unscheinbarer und muss abgefahren werden

B 168

GN

FG

beim Hineinschwenken in die Region … wow, was für ein Teil - der Dunkelnebel beginnt schwach im Westen und zieht sich dann als dunkler gut abgegrenzter Schlauch gen Osten - Ausdehnung gut 8:1 - südlich vom Nebel zieht sich eine auffällige Sternkette von SW nach NO und endet nahe Cr 470 - diese Kette ist Kemble 1 nicht unähnlich, nur der helle Stern fehlt

 

 

12"

bei 40x ist die Zigarre ein imposanter dunkler Strich, der nicht im gesamten Gesichtsfeld zu erfassen ist

B 169

GN

4"

bei 30x ist ein schöner Zieharmonikabogen erkennbar, der sich zwischen helleren Sternen im Westen gen Osten spannt - der östliche Bogen B 169 hebt sich gut vom Umfeld ab - der Nebel wirkt insgesamt dunkler als B 170 nördlich

B 170

GN

4"

bei 30x blinken jede Menge Sterne am Rand des Nebels, was B 170 ein wenig strukturierter erscheinen lässt als B 169 und B 171 - markant ist aber das Sternfeld eischließlich des Hintergrundglimmens zwischen B 169 und B 170, das einen schönen Kontrast zu beiden Nebeln darstellt - den beiden Nebeln fehlt neben den Sternen auch dieses Glimmen

B 171

GN

4"

bei 30x ist ein schöner Zieharmonikabogen erkennbar, der sich zwischen helleren Sternen im Westen gen Osten spannt (B 169 + 171) - nur zwei schwache Sterne ragen aus dem Dunkelnebelgebiet heraus - die Grenzen sind allerdings schwer auszumachen und B 171 ist der schwächste Nebelteil von allen dreien (B 169-171)

B 174

GN

4"

bei 30x ist der Nebel zwar erkennbar, aber dennoch nicht so gut abgegrenzt wie erwartet - im Nebel ist kein hellerer Stern auszumachen, nur an den Grenzen taucht ab und zu ein hellerer Vertreter auf - auf seiner Bahn macht der Nebel einen schönen Bogen - bei 50x und 70x kommen an den Rändern mehr Sterne hinzu, die den Nebel greifbarer machen, vor allem im Süden die nach Westen gebogenen Wölbung ist nun markanter - der nördliche Teil bleibt schwer greifbar

B 330

GN

12"

bei 40x ist der DN sofort auszumachen - bei 70x werden die Grenzen eindeutiger sichtbar - vor allem bei dem helleren den Nebel begrenzenden Stern im Norden werden die Unterschiede zwischen DN und unbenebeltem Sternumfeld deutlich - das Hauptfeld des DN liegt innerhalb eines Sterndreiecks hellerer Sterne - nordwestlich ist eine breite schnell schwächer werdende Nebelflanke erkennbar, in der einige Sterne mehr durchschimmern - beim Hin- und Herschwenken wird nach SO ist ein schmaler Nebelausläufer erkennbar

B 340

GN

8"

bei 30x bricht kaum Sternlicht durch diesen leicht rundlich wirkenden Nebel - 8 hellere Sterne rund um den Nebel markieren diesen sehr schön - bei 40x wirkt B 340 leicht dreieckig und im Norden bricht ein Stern mit seinem Licht etwas durch

B 352

GN

12"

bei 50x ist deutlich eine kompakte sternarme Region zu erkennen, die sich klar vom sternreichen Umfeld abhebt

B 353

GN

12"

bei 50x sehr auffällig und deutlicher sichtbar als der nur knapp nördlich liegende größere Komplex B 352 - der DN ist leicht länglich und endet jeweils zwischen zwei helleren Sternen

B 356

GN

12"

bei 50x sehr schön zu erkennen - das Dunkelgebiet schlängelt sich wie ein Tropfen durch eine Vielzahl von umgebenden Sternen - 4 hellere Sterne an den Rändern sind auffällig - mitten drin schimmern gut 20 schwäche Sterne durch, wovon einige eine schöne Kette nach Süden bilden - field sweeping erhöht den Effekt und zeigt die sternarme Region noch deutlicher

B 361

GN

FG

kaum zu glauben, was für ein imposantes schwarzes Loch in dieser sternreichen Himmelsgegend - zum Zentrum hin nimmt die Dunkelheit zu - sehr auffälliger Nebel

 

 

12"

bei 40x der auffälligste der Barnardnebel in dieser Region - sehr kompakt

Backward 5

SM

4"

"Backward 5" ist bei 20x erkennbar, wenn auch noch sehr unauffällig - zu sehen ist eine feine S-Linie mit den hellsten Sternen jeweils an den Enden - auch bei 30x wirkt das Muster eher wie ein "S", der "5" fehlt ein heller Stern, der die Ecke oben bilden könnte - bei 50x kommt der Anblick der "5" schon näher, der verantwortliche Stern ist indirekt sichtbar

 

 

8"

bei 40x ist die Schlangenlinie wunderschön erkennbar - der schwache Stern, der die obere Ecke der 5 Bildet, ist knapp direkt erkennbar - 13 Sterne sichtbar

 

 

12"

bei 40x fällt "die umgedrehte 5 sofort auf und setzt sich schön vom Umfeld ab - die hellsten Sterne bilden die Endpunkte - zwei Sterne zeigen sich besser bei indirektem Sehen - bei höheren Vergrößerungen zeigen sich bis zu 15 Sterne

Basel 1

OS

12"

bei 40x ist der Haufen auffällig und einige Mitglieder aufgelöst - ich habe ihn aber nur nebenbei gesehen, weil mein Blick auf den stark variablen R Sct gerichtet war - unbedingt nochmal besuchen - Mitgliederangaben schwanken zwischen 15 und 90!

Basel 7

OS

12"

bei 40x wäre nicht zu vermuten, dass es ein OS ist - er bildet ein Dreieck mit zwei südlich stehenden helleren Sternen - bei 80x hebt sich der Haufen kaum vom Umfeld ab, er wirkt ein wenig länglich - einige herausblitzende Sterne bilden eine Gabel mit zwei Zinken, die nach innen gebogen sind - die Gabel zeigt nach Norden - gut 8 Sterne sind insgesamt zu sehen

Basel 8

OS

12"

bei 80x zeigt sich eine unheimlich lange auffällige Sternkette - die Sterne dieser Kette wirken ineinander verdreht und das westliche Ende ist breit aufgefächert - sehenswert - rund 30 Sterne sind zu erkennen

Be 1

OS

12"

bei 110x sind indirekt die helleren Sterne erkennbar, die sich wie ein Kranz um den Haufen ziehen - bei 160x sind die Kranzsterne direkt sichtbar - der Haufen/Kranz scheint nach Südwesten schwächer zu sein - im Inneren werden lediglich 3 schwächere Sterne sichtbar - insgesamt zähle ich ein gutes Dutzend Sterne - auch bei 200x ist der Sternenkranz markant und indirekt blitzen innerhalb immer wieder 5-6 stellare Aufhellungen auf

Be 2

OS

12"

bei 110x wird ein kleines nebliges Fleckchen sichtbar - der Haufen wirkt leicht dreieckig mit Spitze nach NW (Eindruck wird vermutlich durch angrenzenden hellen Vordergrundstern im NW mit verursacht) - bei 200x werden drei Sterne im Haufen direkt sichtbar - er ist nicht mehr so auffallend

Be 6

OS

12"

bei 70x zieht sich südlich eines hellen Sterns von NO nach SW ein Schimmer, in dem drei schwache Sterne direkt erkennbar sind - bei 110x kommen ein paar schwächere Sterne hinzu und der Schimmer wirkt insgesamt leicht granuliert - bei 160x fällt vor allem das Zentrum vor dem Hintergrundglimmen auf, in dem sich einige hellere Vertreter zu verdichten scheinen - der Haufen ist als solcher erkennbar und wirkt leicht länglich, falls die Ausläufer nach NO und SW dazu gehören sollten

Be 7

OS

FG

indirekt ist eine kompakte Aufhellung erkennbar - Helligkeitszunahme zur Mitte hin erkennbar - hin und wieder blitzt etwas stellar auf innerhalb des Haufens

 

 

12"

bei 50x ist der Haufen als solcher deutlich sichtbar - der OS wirkt etwas neblig wie eine schwache Galaxie - ein hellerer Stern steht innerhalb des Haufens - bei 90x treten erste Sterne hervor, drei hellere bilden einen Bogen - indirekt wirkt der Haufen größer

Be 8

OS

12"

bei 70x und 110x wird westlich des 6m8 hellen Sterns indirekt eine Sternkette aus drei Sternen erkennbar, südlich blitzen auch einige Mitglieder des Haufens durch der helle Stern stört erheblich - erst bei 290x und wenn der helle Stern aus dem Blickfeld genommen wird, werden indirekt um die besagte Sternkette einige schwache Lichtpünktchen mehr sichtbar

Be 15

OS

12"

bei 110x zeigt sich ein matter Schimmer - der Haufen selbst ist nicht auffällig, zwei drei Sterne blitzen ab und zu hervor - interessant hingegen ist die Sternkette direkt nördlich an diesem Haufen auf 5 gleichhellen Sternen, die OW-wärts in einem leichten Bogen an diesem Haufen vorbeizieht - das sieht schick aus

Be 17

OS

12"

bei 70x sind indirekt drei schwache Sterne an der betreffenden Stelle erkennbar, vermutlich nur Vordergrundsterne - sonst ist nichts erkennbar, nicht einmal ein nebliger Schimmer - erst ab 160x wird indirekt ein leichter Griesel erkennbar, der aber im Umfeld kaum auffällt, weil auch dort Griesel erkennbar ist

Be 19

OS

12"

lt. DSS ist der Haufen kleiner als angegeben - bei 70x sind nur die beiden Sterne erkennbar, die südöstlich inmitten und am Rand des Haufens stehen, vom Sternhaufen selbst keine Spur - auch bei 110x und 160x ist nichts zu erkennen - ob einer der beiden Sterne, die zu erkennen sind, zum Haufen gehört, ist fraglich

Be 43

OS

12"

der Stern, der laut DSS nordöstlich vom Haufen steht, ist gerade so erkennbar, und dient gut zur Orientierung - bei 160x blitzt ab und an ein kleiner kompakter Schimmer auf, der wie eine Fahne wirkt, die an diesem Stern hängt - Grenzbeobachtung bzw. einer dieser Ferkeleys

Be 53

OS

12"

bei 70x sind schwache Sterne westlich des hellen Sterns sichtbar, das können aber nicht die Haufensterne sein, sollte das hellste Haufenmitglied tatsächlich nur 16 mag hell sein - bei 160x ist eine deutlich höhere Sterndichte erkennbar, aber die vielen sichtbaren Sterne lenken weiter vom eigentlichen Haufen ab, der sich weiterhin im Glanz des hellen Sterns versteckt - lt. isDSA soll der Haufen ab 4" sichtbar sein - ich habe da meine Zweifel

Be 58

OS

FG

leider nichts zu machen

Be 59

OS

12"

bei 40x sind indirekt bereits kleine feine Lichtpünktchen zwischen zwei helleren Nordsüd ausgerichteten Sternen erkennbar - bei 70x sind indirekt gut ein Dutzend Sterne auszumachen - nach Westen ziehen sich drei Sterne in einer gebogenen Kette hin - nach Osten hin bilden einige Sternchen eine kleine Spitze - bei 160x kommen ein paar schwächere Sterne hinzu und der Haufen wirkt ein wenig in die Länge gezogen bzw. eingequetscht zwischen den beiden helleren Sternen

Be 60

OS

12"

bei 110x ist der Haufen indirekt als leichte Aufhellung erkennbar - er steht südlich am Rand eines kleinen Sterndreiecks - bei 160x zeigt der Haufen in guten Momenten leichte Granulation - bei 200x bester Anblick - der Haufen zeigt zwar immernoch keine Einzelsterne, ist jetzt aber eindeutig granuliert erkennbar - er wirkt nun größer und ragt bis an die beiden Sterne des Dreiecks heran

Be 61

OS

12"

bei 70x zeigt sich ein schwaches mattes Leuchten - bei 110x ist eine leichte Granulation erkennbar - bei 200x bleibt der Haufen schwach - indirekt lösen sich drei Sterne aus dem Nebel

Be 62

OS

FG

der Haufen steht zentral über einer auffällig 1,5° langen nach Süden gebogenen Sternkette - Be 62 wird indirekt als kompakter runder gut begrenzter matter Fleck erkennbar, der auch länger zu halten ist - er wirkt ähnlich einem dieser typischen Abell-PN

Be 82

FG

FG

mit Aufsuchkarte - der Haufen ist als stellare Aufhellung erkennbar - er steht leicht oberhalb einer Linie von vier Sternen 10. und 11. GK

 

 

8"

bei 40x wird eine kleine unscheinbare Aufhellung sichtbar - die hellsten Mitglieder bilden eine krumme Linie, die mit etwas Phantasie einem gebogenen Messer ähnelt - bei 60x sind die besagten helleren Sterne wie an einer Kette gezogen sichtbar, während die anderen Mitglieder eher unscheinbar bleiben

Be 85

OS

12"

bei Aufsuchvergrößerung blitzen indirekt 3 bis 4 Mitglieder vor einem milchigen Hintergrund hervor - bei 160x werden 8 Sterne dann direkt sichtbar - der Haufen ist sehr unregelmäßig und wenig konzentriert - er versinkt fast in diesem an Sternen reichen Umfeld

Be 86

OS

12"

der Haufen ist wesentlich leichter als solcher zu erkennen, als der schon mit 4" sichtbare Do 5 nur gut 1° nördlich davon - bei 50x sind gut 15 unterschiedlich helle Sterne zu sehen, recht lose angeordnet - Form recht unregelmäßig, im weitesten Sinn an ein Dreieck erinnernd, am besten ausgeprägt ist die Westflanke - bei 110x kommen noch ein paar schwächere Sterne hinzu, aber grundsätzlich ändert sich nichts

Be 87

OS

8"

bei 30x noch unauffällig - 6 hellere Sterne bilden eine geschwungene Kette (bin mir aber nicht sicher, ob sie zum Haufen gehören) - etwas südlich dieser Kette blitzt es immer wieder mal auf - bei 40x kommen nördlich und südlich der Kette ein Dutzend schwächere Sterne hinzu - bei 90x ergibt sich ein anderes Bild - rund 20 Sterne recht lose verteilt sind jetzt zu erkennen, alle sind ein wenig in Ketten strukturiert - in Norden wirkt der Haufen breiter

Be 88

OS

12"

lt. DSS extrem schwach und gerötet und so hat es sich auch bestätigt bei meinem Beobachtungsversuch - kein Rankommen, bei 200x zwar mal eine Aufhellung südwestlich eines den Haufen begrenzenden Sterns zu sehen, aber das ist zu unsicher

Be 89

OS

12"

bei 70x sind bereits die unmittelbar umgebenden helleren Sterne auszumachen - bei 110x werden innerhalb dieser helleren Sterne ein gutes halbes Dutzend schwächere Lichtquellen sichtbar - bei 160x sind dann gut 10 Sterne wahrnehmbar - bei 200x ist eine sehr schwache Sternkette, die aus 4 Sternen gebildet wird und sich Nordsüdwärts durch den Haufen zieht, am markantesten - südöstlich wird eine weitere schwächere Kette aus drei Sternen sichtbar

Be 90

OS

12"

bei 70x wird eine schöne Drachenraute sichtbar, innerhalb der dieser Haufen zu finden sein muss - bei 110x erscheinen dann innerhalb dieser Raute 4 schwächere Sterne, die alle knapp direkt sichtbar sind - bei 160x sind die Mitglieder eher länglich verteilt mit leichter Auffächerung nach SO - der Hintergrund wirkt leicht aufgehellt

Be 95

OS

12"

bei 70x wird indirekt ein leicht SO-NW elongierter kompakter Nebel deutlich - bei 110x ist ein Helligkeitsknoten NW im Nebel wahrnehmbar, vermutlich ist nur das der Sternhaufen - Sterne sind nicht auflösbar - 200x sind fast schon zuviel, der Haufen ist zwar eindeutig auszumachen, aber auch schon sehr dunkel

Be 97

OS

12"

bei 160x ist um die beiden helleren Sterne ein leicht aufgehellter Nebelgriesel erkennbar - bei 200x konzentriert sich der Griesel nördlich des dominierenden Sternpaares und der Haufen wirkt nun großräumiger - weitere Sterne können aber nicht aufgelöst werden

Be 99

OS

12"

die Orientierung ist relativ leicht, unmittelbar süd-südöstlich vom OS verläuft eine gebogene Kette aus 4 gleichhellen Sternen - bei 70x sind die helleren Sterne, die die Südwestflanke das Haufens bilden, als leichte Aufhellung erkennbar, aus der abwechselnd immer ein zwei Sterne herausblitzen - bei 110x kommen ein paar schwächere Vertreter hinzu und die hellsten Mitglieder ziehen sich wie ein Sternenkranz, der nur nach NW geöffnet ist - insgesamt sind 10 Sterne sichtbar - das Ganze ist dennoch recht unauffällig im Feld - bei 160x wird der Sternenkranz noch deutlicher, er wird gebildet aus relativ gleich hellen Sternen, die auch in verhältnismäßig gleichem Abstand zueinander stehen - bei 200x zeigt sich indirekt innerhalb des Sternbogens ein leichtes Glimmen

Bi 1

OS

12"

nur 15 Mitglieder lt. einer Quelle? - der Haufen schmiegt sich schön an den westlich angrenzenden größeren OS NGC 6871 - seine Form ist leicht länglich dreieckig - 7 bis 8 helle Sterne (und rund 30 schwächere Vertreter) sind auszumachen - markant ist eine Spitze aus helleren Sternen, die gen Westen zeigt

Bi 2

OS

12"

hier werden nur 10 Mitglieder genannt lt. DSO Guide - bei 50x werden einige hellere Sterne sichtbar, die umgeben sind von vielen schwachen Sonnen - es werden viel Strukturen und Konturen sichtbar - der Haufen wirkt breiter, als Bi 1

Bica 1

OS

12"

bei 70x sind auf den ersten Blick 4 Sterne erkennbar - der zweithellste Stern zeigt eine ausgeprägte Farbe - bei genauerem Hinsehen werden 6 Sterne sichtbar - bei höheren Vergrößerungen habe ich ein Dutzend Sterne gezählt

Bica 2

OS

12"

bei 70x ist ein Sternkranz erkennbar, Bica 1 sitzt im Süden dieses Kranzes, fällt aber kaum auf - zwischen Bica 1 und 2 ist eine Kette mit 4 Sternen markant, die sich von Ost nach West zieht - der Haufen wirkt wie eine Gruppierung unter vielen in diesem Sternfeld

Brosch 1

SM

12"

bei 70x wird der Diamant sichtbar, innerhalb der kompakten Gruppe ist der nördlichste Stern der hellste, die übrigen drei Sterne sind mit etwas Geduld indirekt auszumachen - bei 160x sind die Sterne gut getrennt voneinander zu sehen und der westliche Stern entpuppt sich indirekt als Sternpaar - ein Sternmuster für Puristen

Calvet 1

SM

FG

sichtbar, aber kein echtes Fernglas-Objekt - das Muster fällt kaum auf und erscheint eigenartigerweise wie ein Oval, wobei nur der Ost- und der Südrand als leicht neblige Linie sichtbar werden - insgesamt recht schwer, aber hey ... gesehen

 

 

12"

bei 40x ist dieses Muster zusammen im Gesichtsfeld mit Webbs Hufeisen, aber doppelt so groß und erstaunlich gut sichtbar in diesem Meer aus Sternen - es sieht aus wie ein leicht verbogenes U, die Enden sind nach Süden verbogen - wäre das U zu einem Kreis geschlossen, würde es aussehen wie diese Stapelchips - im südlichen Teil ist ein hellerer farbiger Stern auffällig

Canali 1

SM

12"

bei 70x ist das Muster auffällig, jedes Dreieck besitzt einen schwächeren Stern - das innere Dreieck wirkt nicht gleichseitig, sondern der östliche Stern bildet die Spitze des spitzwinkligen Dreiecks

Ced 214

GN

12"

bei 70x und UHC wird eine bauchige Aufhellung um den südöstlichen der beiden hellsten Sterne erkennbar, echte Konturen sind schwer erkennbar - Hin- und Herschwenken des Teleskops hilft, dann wird eine leicht faserige Struktur erkennbar - die Abgrenzung fällt dennoch schwer, denn die Grenzen bleiben diffus

Ches. Cat

SM

FG

Cheshire Cat oder Carols Smiley - das Muster ist auffallend, das Gesicht hat sogar eine kleine ziemlich tief nach Südwesten verschoben liegende Nase, nämlich ein Sternbogen aus vier 8 bis 9 mag hellen Sternen - ohne diese Nase wirkt das Muster allerdings schöner

 

 

12"

bei 40x passen alle Sterne gerade so ins Gesichtsfeld - aufgrund der Dobsonsicht steht das Gesicht auf dem Kopf

Cr 21

SM

8"

Golf Putter - bereits bei 20x ist ein schöner von Sternen gebildeter Halbkreis zu erkennen - bei 40x sind im Halbkreis 7 Sterne zu erkennen, wobei einer schon als Pärchen erkennbar ist

Cr 69

OS

4"

bei 20x ist der Haufen recht unauffällig - auffallend sind drei hellere Sterne, die ein gleichschenkliges flaches Dreieck bilden und vier deutlich schwächere Sterne, die ein kleineres parallel liegendes fast identisches Dreieck bilden - drei Sterne bilden eine der kurzen Seiten des Dreiecks

Cr 89

OS

4"

bei 30x passt der Haufen gut in das 4° große Gesichtsfeld - sehr loser Haufen mit einer markanten Sternkette, die aussieht wie eine heruntergezogener Mund - insgesamt nur bedingt als Sternhaufen erkennbar

Cr 399

SM

FG

Kleiderbügelhaufen - auffällig und ein echtes FG-Objekt - sechs gleichhelle Sterne bilden den Bügel und je nach Sicht  fünf oder sechs Sterne den Haken

 

 

4"

bei 30x werden dann schon jede Menge schwächerer Sterne im Umfeld mit sichtbar

Cr 463

OS

FG

der Sternhaufen wird schön eingerahmt von 5 helleren Sternen, die wie ein Haus angeordnet sind - der Haufen selbst ist als schwacher matter Fleck mitten im Zentrum von diesem Haus erkennbar - indirekt besehen wirkt er unregelmäßig mit einigen Lücken - gut 7-8 Sterne sind direkt erkennbar - die hellsten Vertreter des Haufens scheinen an den Rändern zu stehen

 

 

12"

bei 40x wird eine deutlich verdichtete riesige Sternansammlung sichtbar - gut 50 Sterne sind sichtbar - der Haufen ist schön strukturiert und passt gerade so in das Gesichtsfeld von 1,9°, um sich gerade noch als Haufen von Umfeld abzugrenzen - ein orangefarbenes Sternpärchen südöstlich fällt auf - die hellsten Sterne bilden ein schmales langgezogenes X, das sich von NW nach SO durch den Haufen zieht

Cr 470

OS

FG

vermutlich aufgrund des Hintergrundwissens entsteht ein Bild im Kopf … als ob die Sterne stark abgeschwächt sichtbar sind - zwei drei Lichtpünktchen blitzen immer dumpf auf - der Haufencharakter ist schwerlich feststellbar

CRL 2688

PN

12"

Egg-Nebula - bei 40x ist schon ohne Filter eine leichte blassgrüne Aufhellung erkennbar - Filter wirken nicht - bei 160x ist der PN deutlich länglich wahrnehmbar, wobei der NO heller ist - im SW läuft der PN spitz aus - bei 240x wird Teilung sichtbar, wobei der nordöstliche Teil durch diese Teilung runder wirkt - bei 360x ist diese Teilung eindeutiger, beim schwächeren südwestlichen Teil ist indirekt eine Helligkeitszunahme zur Mitte hin wahrnehmbar

Cz 4

OS

12"

bei 50x sind 3 schwache Sterne um den 8m6 hellen orangen Stern HD 9583, um den der Haufen stehen soll, zu sehen - bei 90x kommen noch zwei Sternchen dazu, mehr nicht

Cz 41

OS

FG

der Haufen ist unerwartet gut erkennbar, auffällig leicht länglich SO-NW-elongiert - indirekt deuten sich schon erste Lichtpünktchen nördlich und östlich im Haufen an

DdDM 1

PN

12"

bei 110x wir der PN indirekt stellar sichtbar - bei 160x kommt der schwächere Stern südwestlich mit dazu - der Filterblink mit UHC ist sehr eindeutig und DdDM 1 wird direkt sichtbar, indirekt wirkt der PN heller - OIII wirkt gleichermaßen - selbst bei Vergrößerungen bis 480x bleibt der PN ein schwaches Sternchen

Diamond R.

SM

FG

der Diamond Ring ist schön zu erkennen - mit etwas Phantasie kann man sich Polaris und den Stern westlich davon als Augenpaar vorstellen und 5 Sterne unterhalb in Wellenform bilden einen verzogenen Froschmund

 

 

8"

bester Eindruck bei 40x - hier passt dieses Sternmuster schön in das 2° große Gesichtsfeld - sechs Sterne bilden den Ring,  drei schwächere Sterne innerhalb stören ein wenig den Gesamteindruck

Do 1

OS

12"

ein Burner aus dem Dolidze-Katalog - in der Übersicht sind 4 hellere Sterne zu erkennen und ein paar schwächere - bei 70x werden innerhalb eines Dreiecks aus vier hellen Sternen gut ein Dutzend schwächere Sterne sichtbar - der Haufen ist als solcher erkennbar, wenn auch schwach

Do 1a

OS

12"

bei 70x bilden 5 Sterne eine OW gezogene nach Norden gebogene Kette - im Osten bilden gut 5 Sterne eine Art Pfeilspitze, ein geschwungener Pfeil - bei 110x kommen noch einige schwächere Vertreter hinzu

Do 3

OS

12"

bei 50x ein relativ breit verteilter Haufen mit gut drei Dutzend gleichhellen schwachen Sternen, die hier und da auch mal eine Kette bilden - der Haufen wirkt wie viele andere Dolidze-Haufen auch eher unauffällig

Do 4

OS

12"

in  Aufsuchvergrößerung ist der Haufen noch unsichtbar - bei 70x werden einige Sterne lose verteilt sichtbar - bei 160x kommen noch ein paar schwächere Mitglieder hinzu - seine Form ähnelt einem Dreieck - das gute Dutzend Sterne hebt sich kaum vom Umfeld ab

Do 5

OS

12"

bei 50x sind allenfalls 9 bis 10 schwache Sterne zwischen 15 und 16 mag zu erkennen, allerdings ohne echten Haufeneindruck

Do 39

OS

12"

gut zwei Dutzend gleichhelle Sterne werden sichtbar, insgesamt hebt sich der Haufen aber nur leicht vom ebenfalls sternreichen Umfeld ab - innerhalb des Haufens sind viele Strukturen erkennbar, eine Verdichtung aber nicht

Do 40

OS

12"

bei 50x ist der Haufen gut auszumachen - einige Sterne in einem Bogen im Norden und 4 Sterne in einer Reihe im Süden sind markant, mittendrin blitzen zwei weitere Sterne durch

Do 42

OS

12"

bei 30x sind ein paar schwache Sterne erkennbar, die sich aber nicht als Ansammlung bemerkbar machen - bei 60x bilden einige schwächere Sterne einen dreieckigen Umriss um den hellen Stern, um den der Haufen steht - gut 15 Sterne sind sichtbar und der Haufen wirkt sehr lose

ESO 581-4

Gx

12"

an einem richtig guten Beobachtungsplatz - trotzdem nichts zu machen bei dieser Superthin

Feibelm. 1

OS

12"

Feibelmann 1 - ein eigenartiges nicht so recht greifbares Glimmen ähnlich einem schwachen Reflexionsnebel liegt um diesen Stern - erst bei 240x treten erste kleine Lichtpünktchen im Osten und Süden aus dem Hintergrund hervor

Ferrero 27

SM

8"

der Ring der Nibelungen ist bei 40x als kleine Verdichtung erkennbar, bei der zwei Sterne herausstechen - von diesen Sternen ausgehend zieht sich die Verdichtung leicht nebelig nach NO - bei 60x wird indirekt nordöstlich ein Stern sichtbar und das Muster wirkt jetzt stark länglich - im Südwesten zieht vom westlichen hellen Stern ausgehend ein Wurmfortsatz nach Norden, aus dem immer wieder zwei schwache Sterne herausblitzen - bei 130x hat das Muster starke Ähnlichkeit mit Leiter 12, das halbe Herz in der Leier - bei 240x wird indirekt an der Ostflanke (leicht außerhalb der gedachten Linie der beiden hellen Sterne) blickweise ganz schwach ein sechster Stern sichtbar

Fish Hook

SM

FG

Fish Hook - westlich am Rand der Schildwolke ist eine schöne Sternkette erkennbar, die von NO nach SW verläuft und im Süden einen schönen Bogen nach Osten beschreibt - häufig zeigen sich Sternpärchen im nördlichen Bereich des Hakens

 

 

12"

bei 40x ist das GF schon zu klein, aber man kann den Haken schön abfahren - die Mitglieder des Angelhakens heben sich deutlich vom Sternumfeld ab, der Bogen passt schön in das GF

Flying Min.

SM

FG

Flying Minnow - eigentlich schon mit bloßem Auge als nebliger Strich sichtbar zeigt sich das fliegende Fischchen dann eindeutig und das Objekt zeigt sich in seiner vollen Schönheit

 

 

4"

bei 20x zeigt sich ein schöner Sternbogen mit jeweils zwei Sternpaaren und dem hellsten Stern im Süden, wie ein Fisch, der kopfüber zurück ins Wasser taucht - mit dem schwächeren Stern im SO ergibt sich ein schöner zweireihiger Sternbogen

French 1

SM

FG

Toadstool - zunächst zeigt sich ein nebliger Knoten - mit geduldiger Beobachtung sind die beiden Fußsterne und drei Hutsterne sichtbar und man kann die Konturen des Fliegenpilzes bereits erahnen

 

 

4"

bei 30x sind im Stil 3 und im Hut 6 Sterne erkennbar - bei 50x wird das Muster deutlicher und mehr Sterne treten hervor - während der Beobachtung flog ein Satellit durch das GF und trennte Hut und Stil sauber voneinander

 

 

8"

bei 90x ist die Sternansammlung eindrucksvoller - 7 Sterne bilden den nach Westen zeigenden Pilzkopf und 5 Sterne bilden den Fuß

 

 

12"

bei 70x hat French 1 genau die richtige Größe

French 3

SM

12"

bei 70x ist ein länglicher OW verlaufender Schimmer erkennbar, indirekt werden 3 Sterne sichtbar - im Osten wirkt der Schimmer breiter - bei 110x sind alle 7 beteiligten Sterne aufgelöst - Gesamteindruck einer Rakete - mir fällt noch etwas anderes ein, aber das ist nicht jugendfrei - dieses Muster zeigt genau in Richtung des Sternhaufens Czernik 40 (King 27)

DoDz 11

SM

12"

bei Aufsuchvergrößerung 40x fällt sofort ein X auf und hebt sich gut ab vom Umfeld - eine weitere schwache Kette schlängelt sich aus dem X kommend nach Norden

G 98-171

GN

12"

schon bei Aufsuchvergrößerung 40x wirkt der Stern recht eigentümlich verschmiert - bei 240x ist indirekt eine sehr diffuse leicht längliche Aufhellung Richtung O-SO erkennbar, die leicht auffächert

Geist d. Hya.

SM

FG

Geist der Hyaden oder die Wilden 13 - die kleinen Hyaden sind gut ein Drittel so groß wie Melotte 25 - wenn man die hellen Sterne im Osten ausblendet, dann bilden gut 9 Sterne westlich tatsächlich die gleiche Formation wie die Hyaden mit Zuspitzung nach Westen - es fehlt nur ein heller Stern wie Aldebaran, dann wäre das Muster ein Ebenbild der Hyaden

Golf Putter

SM

FG

Golf Putter - die Sterne des Putters leuchten in verschiedenen Farben, besonders schön sind die beiden dem Haufen NGC 752 nahe stehenden Sterne

 

 

4"

bei 30x dominieren die 7 hellen Sterne des Schlägers das Gesichtsfeld - der Ball NGC 752 schwebt förmlich im Raum, der Golfball wirkt ein wenig zerfranst, da war der Schlag wohl zu heftig

Greg´s 3

SM

12"

in Aufsuchvergrößerung ist das Muster sofort sehr gut erkennbar und wird aus 2 helleren und 7 weiteren recht gleichhellen Sternen gebildet - bei 70x passt das Muster noch immer schön in das GF und ein Stern im SO entpuppt sich als doppeltes Lottchen - da das Muster im Spiegel auf dem Kopf steht, kommt mir eine andere Figur in den Sinn - die Kontur wirkt wie der Schatten von einem "Mensch-ärgere-dich-nicht"-Spielfigur - die Älteren unter uns erinnern sich sicher

Harvard 20

OS

FG

indirekt ist südöstlich von zwei schwachen Sternen (9 mag hell lt. DSS) ein zartes schwaches Nebelfähnchen sichtbar - nicht leicht, aber sichtbar

 

 

8"

bei 25x wird eine leicht längliche neblige Sternverdichtung erkennbar - drei Sterne sind knapp direkt erkennbar, die eine Linie bilden - bei 60x fächert der Haufen im Norden etwas auf - gut ein Dutzend Sterne sind gleichmäßig verteilt und ohne hohe Konzentration sichtbar - leicht länglich dreieckige Form - der mittlere der drei hellen Sterne entpuppt sich nun als Sternpaar

Hb 12

PN

12"

bei 70x leuchtet Hubble 12 hell - der PN bildet ein auffälliges Dreieck mit zwei schwächeren Sternen und steht südlich in dem gleichseitigen flachen Dreieck - bei 110x bringt dann OIII den Beweis - bis 480x hoch vergrößert, aber Hb 12 ist stellar geblieben

He 1-5

PN

12"

Henize 1-5 befindet sich innerhalb einer Kette aus 4 ähnlich hellen Sternen - bei 110x und UHC ist indirekt ein schwacher kleiner nebliger Fleck an dem 11m8 hellen Stern TYC 1626-1821-1 zu sehen, der nur 8" östlich von FG Sge steht - mit OIII ist es deutlich schwieriger - bei 200x und UHC ist das schwache Glimmen nahe dem TYC-Stern deutlicher erkennbar, die Beobachtung braucht aber viel Geduld

He 2-438

PN

FG

mit Aufsuchkarte - der PN bildet zusammen mit einem 9m7 Stern im NO und einem 8m2 Stern südöstlich ein spitzes Dreieck, wobei der südöstliche Stern die Spitze bildet - He 2-438 ist indirekt sichtbar und der schwächste der drei Lichtpunkte

 

 

4"

bei 30x einfach in einer gebogenen Kette mit zwei nördlich stehenden Sternen erkennbar, zeigt aber keine Farbe und wirkt wie ein Stern - auch bei 210x weiterhin stellar

 

 

12"

bei 40x ist Campbells Wasserstoffstern schnell identifiziert und strahlt in einem schönen intensiven Kupferrot - bei höheren Vergrößerungen und ohne Filter bildet er mit zwei etwa gleichhellen Sternen ein rechtwinkliges Dreieck und wirkt bei Einsatz von Hβ deutlich heller - leider entweicht ihm dann auch ziemlich schnell die Farbe - ab 200x erscheint der Stern aufgeblähter, er zeigt bei 480x auch ohne Filter einen kompakten hellen Halo

HM 1

SM

12"

bei 110x (AP 2,9 mm) bester Eindruck - 14 Sterne sind im lang gezogenen Ring zu erkennen - indirekt entsteht der Eindruck einer schönen Ellipse

HM 2

SM

8"

bei 40x bilden die 4 helleren Sterne eine schöne Winddrachen-Raute und die drei schwächeren Sterne im Inneren bilden eine gespannte Leine oder Spreize - bei 90x kommt am nördlichen Stern noch ein schwacher Vertreter hinzu, die Spreize wirkt jetzt etwas stärker nach Osten verbogen

HM 3

SM

8"

die Hörner des Widder-Schädels sind sofort zu erkennen, das gesamte Muster ist schwer zu fassen, maximal der Unterkiefer wird noch deutlich

 

 

12"

der Widderkopf erscheint aufrecht und lang gezogen - der visuelle Eindruck ist komplett anders, als auf DSS-Bildern, die Hörner wirken viel eindringlicher

HM 4

SM

FG

Hays Ring fällt sofort ins Auge, die Sternbögen im Osten und Westen sind am auffälligsten - einen Punkt Abzug in der Haltungsnote gibt es trotzdem, denn der Norden wirkt eher unregelmäßig und der Bogen ist hier nur schwer nachvollziehbar - insgesamt gesehen ist der Ring jedoch auffällig im Sternumfeld

 

 

4"

bei 25x bester Anblick und der Ring ist auffällig und mehr wie ein Sternenkranz - zusammen mit NGC 225 und Stock 24 könnte man die Szenerie auch für die Erde bei Nacht halten, die Sternhaufen sind leuchtende Kontinente auf dieser Erde - einige Sternverläufe innerhalb könnten die Kontinentallinien darstellen - im NO ist der schöne Sternenkranz ein wenig unterbrochen - bei 50x passt der Ring noch gerade so in das GF und ist als solcher erkennbar, neben der nördlichen Unterbrechung fehlen nun aber im SW einige Sterne

 

 

8"

bei 25x und 3,4° GF ein wunderschöner Anblick, der Ring ist sehr auffällig - im Inneren fällt ein farbiger Stern auf - bei 90x passt das Muster weiterhin in des GF (0,92°), zwar fehlt nun das Umfeld, aber der Kranz zeigt sich umso deutlicher - nicht uninteressant

HM 5

SM

FG

das Fragezeichen ist nicht auszumachen

 

 

4"

bei 25x wirken die beiden nordöstlich stehenden helleren Sterne wie ein Zeiger und in der Tat ist da eine kleine gebogene Sternspur, die entfernt an ein Fragezeichen erinnert (nur seitenverkehrt mit Zenitspiegel) - das Ganze erinnert ein wenig an Leiter 5, wo die Sterne auch eine etwas breitere Spur bilden - der Punkt ist auch schwach erkennbar und wird von einigen schwächeren Sternen gebildet - das Fragezeichen ist insgesamt nicht so formschön zu erkennen wie auf dem DSS-Bild - bei 50x verbindet sich das Zeichen mit dem Punkt und die Sternspur wird südlich noch ein wenig länger, was ausschaut wie ein flaches m oder ein die Schwingen eines Vogels - bei 70x sieht man die Lücke zwischen Fragezeichen und Punkt (ein kleiner kurzer Sternbogen) wieder deutlicher

 

 

8"

bei 25x liegt ein gebogener Schimmer in diesem sternreichen Feld, der noch nicht allzu sehr auffällt - ohne das Wissen um dieses Muster würde ich dieses noch nicht erkennen, mit dem Wissen aber ist das Fragezeichen vollständig nachvollziehbar - bei 40x dann ein Aha-Effekt und das Fragezeichen schält sich als wunderschöner Sternbogen aus dem Umfeld - im Norden fehlt noch ein Stern, dann wäre es perfekt - der Punkt wirkt leicht länglich und indirekt sind dort 2 Sterne erkennbar - bei 90x werden im Fragezeichen 2 Sternpärchen sichtbar - der Punkt wird aus drei Sternen gebildet

HM 6

SM

12"

bei 40x fallen die Sprungturmsterne sofort ins Auge und sind im Verhältnis zum Sternumfeld sehr prägnant - ein Kerlchen (Stern) ist gerade abgesprungen und hat die Höhe des 5m-Bretts hinter sich gelassen - auch die gebogene Sternkette im Süden ist recht prägnant

HM 7

SM

FG

Träumendes Kindergesicht - die beiden kleinen Sterngruppen gut 20‘ und 60‘ südöstlich von Roslund 4 wirken im 10x50 Fernglas wie zwei geschlossene Augen - der alles umspannende Sternbogen von gut 1,8° Durchmesser bildet die Kontur von dem Gesicht - nordöstlich der Kette schließt ein kurzer Sternbogen an, der eine geschwungene Haarlocke darstellen könnte - das Gesicht ist zwar nicht vollständig, aber das war nicht wirklich störend für mich - vor allem die Kinnpartie ist schön ausgeformt und läuft nach Süden leicht enger zu - das war ein wahrer Augenöffner für mich

 

 

4"

das Muster passt zwar noch ins Gesichtsfeld meines Aufsuchokulars (2,6°) und ist erkennbar, die Wirkung ist jedoch eine schwächere als noch im Fernglas, weil das Feld drum herum fehlt und einfach schon zu viele Sterne zu erkennen sind

HM 8

SM

FG

Cleopatras Auge ist wunderschön zu erkennen - helle Sterne im NW von M 25 ziehen sich in einem weiten Bogen um den Sternhaufen und laufen dann schwächer werdend im Osten in einem leichten Gegenschwung aus - mit einem schwachen Stern leicht außerhalb der Spur zähle ich 11 Sterne - für eine perfekte Augenbraue fehlt nach meinem Geschmack lediglich im Osten ein Stern - noch andachtsvoller wird die Szenerie, wenn man sich M 25 als geschlossenes Auge vorstellt, die hellsten Mitglieder im Haufen bilden einen nach Süden geneigten Bogen

HM 9

SM

4"

Zubs Hut ist trotz Schleierbewölkung in der Dämmerung bei 30x schon gut zu erkennen - alle 6 Sterne wirken ungefähr gleich hell - der Hut scheint mir ein wenig eingeknautscht an der Ostseite

HM 10

SM

12"

bei 70-fach zieht sich der S-Bogen klein und fein durch die sternreiche Gegend und der PN steht an einer an Sternen ärmeren Stelle innerhalb dieser Linie und ist leicht neblig erkennbar - schön anzusehen

Hrr 6

SM

FG

vom Segelboot ist der Bootsrumpf am besten erkennbar, der hellste Stern steht am westlichen Bootsrumpf - weiter südlich werden nur die Maststerne sichtbar, das Segel bleibt unsichtbar

 

 

12"

bei 40x ist das Muster auffallend und das Segelboot steht fast aufrecht - am Mast weht ein langer Wimpel aus drei Sternen - schön an diesem Muster ist, dass alle Sterne fast gleich hell zu sein scheinen

Hrr 7

SM

12"

kleine Eidechse - bei 40x auf der Suche nach dem PN IC 4593 bin ich über diese sehr auffällige Zickzack-Linie von helleren Sternen (auffälliger, als die Sterne des Originalsternbildes) gefahren - das Ganze wirkt wie so ein paar Toblerone-Berge ;-) - man könnte verschiedene Linien zeichnen, so vielfältig gestalten sich die 15 bis 18 helleren Sterne zu diesen Bergspitzen

Hrr 12

SM

FG

das Flugzeug - ich habe wegen anfänglicher Probleme zunächst versucht, das flügelspannende flache Parallelogramm, das aus den vier hellsten Sternen geformt wird, zu erkennen, dann klappte es - das Muster wirkt wie ein Flugzeug aus der Pionierzeit - die Flugzeugkanzel wird vom farbigsten Stern gebildet - mit etwas gutem Willen ergibt sich ein dreidimensionales Bild

 

 

4"

das Flugzeug ist noch imposanter, weil sich noch einige Sterne mehr hinzu gesellen - bei 20x passt sogar M 52 noch ins Gesichtsfeld - schön!

Hu 1-1

PN

12"

bei 70x ist Humason 1-1 gut quasistellar auszumachen - UHC-Filterblink reicht für die Identifikation, OIII hilft auch abgeschwächt - drei Sterne im NW bilden ein flaches Dreieck, das in seine Richtung zeigt - bei 200x wirkt der PN leicht flächig und nicht homogen hell, die Helligkeit zu den Rändern wird leicht schwächer - bei 360x ist der PN deutlich flächig wahrnehmbar, aber weitere Details offenbaren sich nicht

Hu 1-2

PN

12"

bei 70x ist Humason 1-2 bereits als vernebeltes Sternchen erkennbar - bei 160x hat der Nebel eine typische PN-Färbung er blinkt schön, wenn man zwischen direktem und indirektem Sehen wechselt - zur Mitte hin wird er leicht heller - OIII wirkt nur wenig - bei 200x wird südöstlich vom PN wird ein schwacher Stern sichtbar - leicht diffuse Außengrenzen - bei 360x fällt eine leichte SO-NW-Elongation auf

Hu 2-1

PN

12"

bei 70x ist Humason 2-1 bereits stellar erkennbar - er bildet mit zwei annähernd gleichhellen Sternen eine Kette nach S-SW (Hu 2-1 steht dabei oben/nördlich) - bei 110x erkennt man, dass der mittlere Stern ein Sternpaar ist - bei Filterblink mit UHC hebt sich der PN deutlich von den Sternen im Umfeld ab - OIII ist noch effektiver - bei 160x sieht man das Sternpärchen schon mit deutlichem Abstand - bei 480x wirkt Hu 2-1 leicht kompakt, das Zentrum leuchtet mit einer anderen schwächeren Intensität, als die umgebenden Sterne

IC 10

Gx

12"

bei 70x wird mit viel Geduld eine zentrale Aufhellung mit extrem schwachen Außenbereichen sichtbar - bei 160x zeigt sich ein schwacher Schimmer um das stellar wirkende hellere Zentrum

IC 166

OS

12"